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10 Übungen um Dich zu erden

Blick auf das Meer vom Boden aus

Die Erdung ist die Gesamtheit aller Mittel und Massnahmen zum Erden, d.h. zur Ableitung von elektrischen Strömen in den Erdboden / das Erdreich.

Wikipedia

Fühlst Du Dich auch manchmal unter Spannung? So richtig geladen? Als stündest Du unter Strom?

Glücklicherweise fliesst in diesen Fällen nicht tatsächlich Strom durch Dich hindurch. Allerdings können wir daher auch nicht einfach bei Wikipedia nachschlagen und ein entsprechendes Erdungssystem aufbauen und die Elektrizität ableiten.

Statt dessen möchte ich Dir heute 10 Methoden vorstellen, Die Dir dabei helfen, ganz schnell wieder auf den Boden zurückzukommen, zu entspannen und den Stress hinter Dir zu lassen.

  1. Atmen

    Diese Strategie ist so wundervoll, da Du sie wirklich immer und überall anwenden kannst. Wenn Du Dich gestresst, unter Strom oder völlig abgehoben fühlst, reicht es oftmals, kurz innezuhalten und bewusst zu atmen. Du kannst dabei das Fenster öffnen (frische Luft ist immer gut), Dich auf einen bestimmten Rhythmus konzentrieren oder einfach spüren, wie die Luft in Dich hineinfliesst und Dich wieder verlässt. Dabei reichten meistens ein paar Minuten.

  2. In die Natur gehen

    Es gab bereits einige Studien, welche eine Verbindung zwischen einem niedrigen Stresslevel und dem Aufenthalt in der Natur hergestellt haben. Dabei ist es umso besser, je näher Du tatsächlich der Natur bist: Also z.B. nicht auf einer Parkbank sitzen, sondern direkt im Gras liegen, die Augen schliessen und einfach nur auf die Geräusche und Gerüche achten. Du kannst auch einen Baum umarmen, wenn Dir das hilft 🙂

  3. Kochen und backen

    Es hat eine ungemein beruhigende Wirkung, einen Teig mit seinen eigenen Händen zu kneten oder konzentriert mehrere Minuten lang in einem Risotto zu rühren. Manchen Menschen hilft es, wenn sie ein neues kompliziertes Gericht ausprobieren und an nichts anderes denken können. Bei anderen verursacht dies eher zusätzlichen Stress und sie bevorzugen einfache Mahlzeiten, welche kein Multitasking verlangen. Versuch selbst herauszufinden, welcher Typ Du bist.

  4. Gärtnern

    Beim Gärtnern befindest Du Dich einerseits schon in der Natur – andererseits ist es wunderbar befriedigend, wenn man nach einiger Zeit wirklich sieht, was man alles schon geschafft hat. Einen ähnlichen Effekt können auch sonstige Handarbeiten haben: Stricken, Nähen – sobald Du etwas mit den Händen erschaffst.

  5. Spazieren gehen: Am besten barfuss 

    Wenn es bei Dir einen Park oder eine Wiese hat, bietet es sich an, darauf eine Zeit lang barfuss zu spazieren und bewusst den Boden unter Deinen Füssen zu spüren. Mir helfen dabei manchmal auch Visualisierungsübungen: Du kannst Dir vorstellen, wie Du mit der Erde verbunden bist, Wurzeln schlägst und dadurch eine stabile Verankerung hast. Ich habe hier übrigens bewusst “spazieren” geschrieben – sobald die sportliche Komponente zu gross wird, ist es oftmals vorbei mit der Erdung.

  6. Baden

    Baden ist beruhigend, kann mit den richtigen Duftzusätzen oder Badeölen wunderbar entspannend wirken und ist zudem eine rein körperliche Erfahrung. Im Alltag verwenden wir viel zu oft hauptsächlich den Kopf, machen das eine und denken schon an das andere und merken dadurch gar nicht mehr, dass wir eigentlich einen Körper haben. Sich darauf zu besinnen und diesem mehr Raum zu geben ist äusserst erdend.

  7. Meditieren & Entspannungsübungen

    Wenn Dir meditieren liegt, ist das eine schöne Möglichkeit, um ganz im Hier und Jetzt anzukommen. Sollte dies für Dich zu esoterisch oder zu “schwierig” sein, tun es auch einfach ein paar Entspannungsübungen. Ich bin sowieso der Meinung, dass das eine fliessend in das andere übergeht.

  8. Yoga

    Yoga kombiniert Bewegung mit Achtsamkeit und Atmung – eine perfekte Möglichkeit, um Dich wieder einmal zu erden. Allerdings gibt es auch hier manche Stile, welche eher besser geeignet sind (z.B. Yin Yoga) und manche, die eher weniger dazu taugen (z.B. Power Yoga in einer grossen Gruppe, in welcher immer wieder mal miteinander gequatscht wird). Hier heisst es einfach ausprobieren: Wo kannst Du am Besten zurück auf den Boden kommen?

  9. Die richtige Umgebung wählen

    Wenn alle Menschen um Dich herum am Hypern sind, fällt es schwer, ruhig zu bleiben. Manchmal hilft es, wenn Du Dich einfach ein paar Minuten an einen ruhigen Ort zurückziehst. Vielleicht hast Du aber auch das Gefühl, dass Du etwas “mehr” brauchst: Dann ist möglicherweise ein mehrtägiges Retreat das Richtige für Dich. Dabei kannst Du entweder ein professionelles Angebot wählen – oftmals reicht es aber auch, wenn Du Dir einfach für ein paar Tage an einem ruhigen Ort eine Auszeit gönnst.

  10. Den Stecker ziehen

    Online – Offline – dieses Thema habe ich auf diesem Blog schon oft behandelt. Wir werden dauernd von allen Seiten her mit Nachrichten beschallt – Whatsapp, Facebook, Mails… Ich habe mir angewöhnt, mir regelmässig einen Offline Tag einzubauen und da weder das Handy noch den Computer anzuschalten. Faszinierend, wie sich schon nach einem einzigen Tag die Prioritäten verschieben und wie viel Zeit man sofort hat.

Was ist Deine Methode, um Dich zu erden?


 

Dieser Artikel erschien auf www.eigenerweg.com / Bilder von mir

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