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Buchbesprechung: 21 Tage Zucker Detox

Ich glaube mittlerweile weiss jeder, dass Zucker nicht gesund für uns ist. Aber wie man es schafft, sich langfristig davon zu lösen, bleibt für viele ein grosses Rätsel. Eine Lösung dafür ist das Buch 21-Tage-Zucker-Detox von Diane Sanfilippo

Der Inhalt

Das Buch ist in drei Bereiche unterteilt: Zuerst erfährst Du die Grundlagen. Ich würde jedem empfehlen, mit diesem Teil zu starten. Die Autorin erklärt Dir nämlich wunderbar undogmatisch, wo überall Zucker drin ist und was dieser schlussendlich mit dem Körper macht. Ich hatte hierbei das Gefühl, dass sie die Inhalte nicht nur von einem Fachbuch übernommen hat, sondern sich wirklich Mühe gab, diese anschaulich rüberzubringen. So wurden komplexere Zusammenhänge jeweils mit schönen Grafiken dargestellt und Du erfährst laufend, weshalb eine Information für Dich persönlich wichtig ist.

Sehr schön war dabei, dass sie nicht nur an der Oberfläche kratzt, sondern wirklich in die Tiefe geht.

Nachdem Du mit sämtlichen Wissensgrundlagen ausgerüstet bist, erfährst Du mehr über ihr Programm. Die Autorin übertrifft hierbei wirklich sämtliche Erwartungen. Von einem ausführlichen Frage und Antworten Teil (“Welche Saucen und Dressings sind erlaubt?”, “Kann ich die 21-Tage-Zucker-Detox öfter machen”) über ein Erfolgs-Tagebuch zum kopieren oder downloaden, unzählige Checklisten (Was man wie ersetzen muss, unter welchen Namen sich Zucker versteckt, wie man am Besten auswärts ist, welche Fette und Öle verwendet werden sollen) bis hin zu einer Vorschau auf die 21 Tage ist wirklich alles vertreten. Zudem erhältst Du immer wieder den Hinweis auf ihren englischsprachigen Blog mit weiteren Informationen.

Das Programm selbst ist in 3 Stufen unterteilt – von eher simpel bis zu ziemlich strikt. Bei der striktesten Stufe ähnelt die Ernährung einer Paleo-Ernährung ohne Obst und Fruchtzucker. Bei den leichteren Stufen kann man noch etwas glutenfreies Getreide oder Vollmilchprodukte hinzufügen. Sobald Du Dich für eine Stufe entschieden hast, erhältst Du entweder einen genauen Ernährungsplan, dem Du einfach folgen musst. Wenn Du mehr Flexibilität wünscht, kannst Du Dich auch an eine umfangreiche Liste mit erlaubten und verbotenen Lebensmitteln halten. Und wenn Du besondere Bedürfnisse hast (schwanger, mehr Sport, Pescetarier, Immunerkrankungen) erhältst Du ebenfalls Anregungen, um die Diät anzupassen.

Im letzten Teil findest Du die Rezepte. Besonders schön fand ich, dass man diese auf den letzten Seiten in einem Index mit Bildern sieht – so fällt es mir leichter, mich für etwas zu entscheiden. Bei jedem Rezept wird aufgeführt, ob dieses Nüsse, Eier, Nachtschattengewächse, Fodmaps oder Meeresfrüchte enthält, wie lange die Zubereitung und die Garzeit dauert, wie viele Portionen Du erhältst und manchmal noch einen Extratipp. Schön fand ich zudem, dass am Ende des Buches viele Grundrezepte (z.B. Knochenbrühe oder Mayonnaise) vorgestellt wurden.

Ich habe die Diät selbst nicht getestet, da ich zur Zeit relativ wenig tierische Produkte esse. Wie die meisten paleo-ähnlichen Ernährungsweisen beruht auch die 21-Tage-Zucker-Detox Diät auf einem ziemlich hohen Fleisch- resp. Fischkonsum, was ich nicht über 3 Wochen durchhalten würde (einfach weil ich Fleisch nicht so sehr mag). Dennoch habe ich natürlich viele Rezepte getestet. Diese sind meistens sehr leicht zuzubereiten und die Zutaten sind in einem normalen Supermarkt ohne Probleme zu bekommen. Für mich war es zuerst etwas irritierend, dass die Gemüsebeilagen immer unter “Beilagen” aufgeführt werden und selten mit dem Rezept selbst – andererseits erlaubt das natürlich eine grosse Flexibilität.

Wenn Du mit dem Gedanken spielst, Dich vom Zucker endgültig zu verabschieden, kann ich Dir das Buch auf jeden Fall empfehlen.  Die vielen Hintergrundinformationen, die detaillierten Pläne und nicht zuletzt die leckeren Rezepte sind äusserst erfolgsversprechend.

 


An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Books4Success Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Dieser Artikel erschien auf www.eigenerweg.com / Fotos von mir selbst

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