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Buchbesprechung: Hot Body Pilates

Es gibt Bücher, die sind einfach so richtige Gute-Laune-Wohlfühl-Bücher. Zu dieser Kategorie gehört auch Hot Body Pilates von Cassey Ho:

Der Inhalt

Möglicherweise kennst Du die Webseite Blogilates bereits: Auf dieser veröffentlicht Cassey Ho regelmässig POP-Pilates-Videos und sowohl motivierende als auch tiefgründige Blogartikel. Wenn ein bekannter Blogger ein Buch veröffentlicht, bin ich jeweils besonders gespannt – kann es mit dem Blog mithalten? Werden überhaupt noch neue Inhalte geliefert? Ich habe die Spannung ja bereits in der Einleitung reduziert und halte mich daher jetzt kurz: Ja – dieses Buch kann sehr wohl mit dem Blog mithalten. Aber von Anfang an:

Hot Body Pilates ist in zwei grosse Teile aufgegliedert: Eine Einleitung und die verschiedenen Jahreszeiten.

In der Einleitung erfährst Du erst einmal, wer Cassey ist und wie sie zu dem Punkt kam, an welchem sie sich jetzt befindet. Danach folgen eine Geschichte des Pilates, einige Grundlagen zu den wichtigsten Haltungen, der Ernährung und selbstverständlich auch zur Motivation. Sie orientiert sich an den Prinzipen des Clean Eatings.

Beim Hauptteil hat sie sich etwas Tolles überlegt: Die Workouts und Rezepte wurden nach Jahreszeiten gegliedert. Dabei gibt es pro Jahreszeit 5 verschiedene Workouts, welche in  wundervollen passenden Umgebungen fotografiert wurden. Da die Workouts jeweils eine bestimmte Körperregion trainieren (z.B. die Beine) gibt Cassey am Anfang des Buches einige Tipps, wie Du diese in Deinen Alltag integrieren kannst. Ich muss allerdings ehrlich gesagt gestehen, dass ich mich nicht an die Jahreszeiten gehalten habe, sondern einfach alle Workouts durcheinander ausprobiert habe. Besonders gefällt mir dabei, dass immer wieder einmal Übungen dabei sind, welche ich in dieser Variante noch nicht kannte und sie mit den tollen Beschreibungen und den Bildern gut nachzumachen sind. Und die Workouts haben es trotz der Kürze wirklich in sich!

Bei der Ernährung macht die Gliederung nach Jahreszeiten dafür wieder Sinn. Du erhältst jeweils eine Einkaufsliste, ca. 10 Rezepte und eine “Beispielswoche”. In dieser werden jedoch noch mehr Rezepte vorgeschlagen, welche aber so simpel sind, dass Du dazu keine extra ausführliche Anleitung benötigst. Ich halte mich selten an diese Pläne, fand die Anregungen darin jedoch richtig toll und inspirierend. Bei den Rezepten hätte ich mir noch eine Angabe zur Zubereitungszeit gewünscht, ansonsten sind sie jedoch einfach nachzukochen, mit Nährwertangaben und Portionsgrössen versehen, ohne allzu exotische Zutaten und wunderbar bebildert.

Das Design ist sowieso hervorragend und es macht Spass, das Buch einfach nur durchzublättern oder es auch einmal auf dem Tisch herumliegen zu lassen.

Zwischen den Übungen spricht Cassey immer wieder einmal typische Probleme an, mit denen die meisten Frauen (oder auch Männer) zu kämpfen haben. Was sollte man tun, wenn man nicht an sich selbst glaubt, was man gegen Stress unternehmen könnte oder wie man mit Lästermäulern umgehen kann. Zusätzlich gibt es einige Doppelseiten, welche “Post von Cassey” heissen. In diesen geht sie ausführlich auf verschiedene Aspekte der Motivation ein. Hier hätte ich mir allerdings eine etwas besser lesbare Schriftart gewünscht. Dafür sieht diejenige, welche ausgesucht wurde, richtig klasse aus. Mir gefällt dabei besonders gut, dass Cassey nie besonders dogmatisch auftritt, sondern immer sehr locker, motivierend und ohne einen erhobenen Zeigefinger.

Ich würde das Buch sowohl Einsteigern als auch Fortgeschrittenen Trainierenden auf jeden Fall ans Herz legen!

 


An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim riva Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Dieser Artikel erschien auf www.eigenerweg.com

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