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Buchbesprechung: Story Telling in sozialen Medien

Story Telling in Sozialen Medien

Blogger, Digital Spezialisten und Social Media Verantwortliche aufgepasst: Hier kommt das Buch, auf welches ihr bestimmt schon gewartet habt. Eine praktische Antleitung, welche euch glasklar sagt, was ihr auf den vielen Social Media Plattformen tun sollt, um Erfolg zu haben. Und was es lieber zu vermeiden gilt: Storytelling in sozialen Medien: So landen Unternehmen im Kampf um Kunden gezielte Treffer mit Facebook, Twitter, Snapchat & Co

Der Inhalt

Natürlich kann man einfach immer wieder seine Blogartikel auf dem Facebook- oder Twitterprofil verlinken (ich bekenne mich schuldig!) und ab und an mal ein Bildchen posten. Mit diesen Aktionen verschenkst Du allerdings einiges an Potenzial. Wie Du die sozialen Medien besser nutzt, erklärt Dir Gary Vaynerchuk in diesem Buch.

Gleich zu Beginn: Gary verwendet sehr viele Metaphern aus dem Boxbereich. Das war einerseits sehr anschaulich (insbesondere, da ich selbst lange Kampfsport gemacht habe), gleichzeitig zieht sich in mir allerdings immer noch alles zusammen, wenn er von “rechten Haken” spricht, welche man an seine Kunden verteilen möchte resp. sollte. Es ist mir zwar bewusst, dass in vielen Konzernen mit einem ziemlich heftigen Jargon um sich geworfen wird – ich will dennoch keinen meiner Leser ausknocken.

Wenn man darüber hinweg sieht, ist das Buch grossartig. Erst einmal erklärt der Autor, was sich hinter dem Begriff “Story-Telling” überhaupt verbirgt und wie man es schafft, gute Inhalte zu erstellen. Es reicht z.B. nicht, für sämtliche Plattformen das gleiche Foto zu machen – ein Bild auf Instagram sieht üblicherweise anders aus, als eines auf Facebook. Dabei geht es nicht nur um die Formate (auch wenn diese schon entscheidend sein können), sondern um die Wünsche der entsprechenden Zielgruppen. Ausserdem bringt es nichts, immer nur “kauft, kauft, kauft” zu schreien. Statt dessen erfreut man die Community besser mit guten Inhalten.

Das klingt erst einmal alles sehr theoretisch. Daher erfährst Du in den nachfolgenden Kapiteln detailliert, was auf den folgenden Plattformen zu beachten ist:

  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • Tumblr
  • Neue Netzwerke

Zu Beginn charakterisiert er jeweils die einzelnen Sozialen Plattformen. Der unterhaltsame Teil sind die darauf folgenden Beispielposts, an welchen der Autor anschaulich erläutert, was die jeweiligen Firmen gut gemacht haben – und was eher nicht. Dabei ist es spannend zu sehen, dass viele Firmen immer wieder mal die gleichen Fehler machen und damit nicht nur “keinen” Erfolg haben, sondern sich statt dessen sogar in ein negatives Licht rücken. Umgekehrt schaffen es auch kleinere Unternehmen mit viel Engagement, in ihrer Nische ziemlich erfolgreich zu sein.

Die englische Originalausgabe erschien bereits 2013. In der Zwischenzeit sind natürlich bereits neue Plattformen entstanden und andere (z.B. Tumblr) nicht mehr ganz so populär. Schlussendlich bleiben die Grundprinzipien aber überall gleich – unabhängig ob nun Videos, quadratische Bilder oder kurze Texte gepostet werden. Da sehr wenige “technische” Tipps gegeben werden, empfinde ich das daher auch nicht als einen Nachteil.

Ich selbst habe bis jetzt so gut wie keine aktiven Social Media Profile – nach der Lektüre juckt es mich aber gewaltig in den Fingern, um das zu ändern 😉 Ich kann das Buch daher jedem ans Herz legen, der auf eine Art mit sozialen Medien zu tun hat und sich noch mehr Inputs erhofft.

 


An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Books4Success Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Dieser Artikel erschien auf www.eigenerweg.com / Fotos von mir selbst

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