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Die Buchwoche: Zucker is(s) nicht!


Da ich mehr als ein Buch pro Woche lese, führe ich jeweils einmal im Quartal die Buchwochen ein – geballter Lesespass pur!

Kluge Wortspielereien schaffen es immer wieder aufs neue, mich zu begeistern – insbesondere wenn sie mit einem gelungenen Inhalt kombiniert werden. So selbstverständlich auch bei diesem Werk: Zucker is(s) nicht! von Andrea Ballschuh und Fabienne Bill

Der Inhalt

Ich glaube, man muss niemandem mehr erklären, dass Zucker nicht besonders gesund für uns ist. Gleichzeitig fällt es jedoch unglaublich schwer, einfach so darauf zu verzichten. In diesen Situationen haben ganz klar diejenigen einen Vorteil, die auf professionelle Unterstützung zählen können. Wie zum Beispiel eine TV- und Radiomoderatorin (Andrea Ballschuh) und einen Mental Coach (Fabienne Bill). Gemeinsam haben die beiden eine 90-Tage Challenge entwickelt, in welcher mal mehr und mal weniger streng auf Zucker verzichtet wird. Im Buch “Zucker is(s) nicht!” teilen sie diese mit Dir.

Gleich zu Beginn: Noch bevor ich ein einziges Wort gelesen hatte, war ich von diesem Buch schon hin und weg. Das Design ist unglaublich gut gelungen, die Bilder sehen fantastisch aus und es werden immer wieder auf grandios gestalteten Doppelseiten verschiedene Checklisten und Tipps und Tricks veröffentlicht. So macht das Lesen auf jeden Fall Spass!

Die zweite riesengrosse Stärke dieses Buches sind die ersten 3 Kapitel:

  • Knackig süsse Fakten
  • Mind-Set-Up
  • Die 90-Tage-Challenge

So erfährst Du zu Beginn erst einmal, warum es sich überhaupt lohnt, auf Zucker zu verzichten, resp. was dieser in Deinem Körper anstellt. Dabei fand ich es klasse, dass die beiden Autorinnen immer wieder Experten hinzugezogen haben und dadurch eine grosse Menge an Fakten präsentieren können. Nach diesem Hintergrundwissen wird Dir erklärt, wo sich überhaupt überall Zucker versteckt.

Ich selbst habe am meisten vom Mind-Set-Up profitiert – hierbei merkt man, dass ein erfahrener Mental Coach mit dabei war. Die Übungen und Fragen motivieren und spornen gleichzeitig richtig dazu an, endlich auf Zucker zu verzichten.

Bei der 90-Tage-Challenge hat mir gut gefallen, dass diese sehr variabel gestaltet werden kann. Vielleicht möchtest Du nur auf Industriezucker verzichten, vielleicht gehört für Dich auch Fructose dazu oder aber Du beschliesst sämtliche Kohlenhydrate zu verbannen – ganz wie Du willst. Wenn Du möchtest, kannst Du auch einer Facebook Gruppe beitreten (das habe ich aber nicht getestet).

Auch der Rezepte-Teil ist sehr umfangreich. Mir hat dabei gut gefallen, dass keine extra Rezepte für Hauptmahlzeiten vorgestellt wurden – schliesslich schafft es jeder von uns, einen Curry zuzubereiten, ohne dort noch Zucker hineinzuwerfen. Statt dessen erhältst Du eine Menge an Anregungen für Frühstück, Snacks, Backrezepte oder Desserts.

Die Rezepte lassen sich leicht nachkochen, enthalten sämtliche Nährwertangaben, fantastische Bilder und Du siehst immer auf einen Blick, ob ein Zuckerersatz verwendet wurde oder nicht. Allerdings muss ich gestehen, dass die probierten Rezepte keine kulinarischen Höhepunkte waren – ich konnte diese zwar essen, aber die Kekse waren etwas trocken, die Pfannkuchen schmeckten nicht wirklich nach etwas und auch die Dressings haben mich nicht vom Hocker gehauen. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass meine Geschmacksnerven noch zu sehr vom Zucker betäubt sind und ich die Feinheiten gar nicht mehr herausschmecken kann.

Am Ende des Buches warten nochmals eine Menge an Checklisten auf Dich – z.B. was mögliche Entzugserscheinungen sind, was Du bei Heisshunger tun kannst oder wie man Geschäftsreisen und Meetings übersteht. Ich fand es zudem auch toll, dass die Zeit nach der Challenge angesprochen wurde – wir möchten ja nicht einfach wieder in alte Routinen zurückfallen.

Alles in allem würde ich das Buch nicht unbedingt als Rezeptbuch empfehlen – dafür eher jedem, der eine gehörige Portion Motivation benötigt. Dort kann es nämlich ganz klar punkten.

 


An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim Books4Success Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

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Dieser Artikel erschien auf www.eigenerweg.com / Fotos von mir selbst

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