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Darf man beim Sport schön sein?

Die Antwort auf diese Frage klingt genauso simpel wie trügerisch: Klar darf man. Ende der Diskussion.

Aber ist die Diskussion hiermit wirklich schon beendet?

In den letzten Jahren habe ich festgestellt, dass es bei den Sportlern zwei ganz grosse Lager gibt (und ein drittes kleineres). Da scharren sich auf der einen Seite die “Schönheitsverweigerer” zusammen. Sport hat einen Zweck, sollte dem Training dienen und fertig. Wer da mit langen Fingernägeln, Halsketten und modischen Kleidern herumspringt, gehört eigentlich sofort aus dem Fitnessstudio verbannt (oder aus dem Wald) – der kann ja gar nicht richtig trainieren. Schliesslich kann man sich nach einem richtigen Training nicht mehr auf solche Details konzentrieren sondern wird voll und ganz vom Training absorbiert.

Natürlich werden sie es nicht so offensichtlich kommunizieren. Aber den ein- oder anderen gehässigen Kommentar durfte ich mir da auch schon anhören.

Auf der anderen Seite trainieren die “Pro-Schönheitsfanatiker” (zu welchen oft auch viele Blogger gehören). Da werden die Kleider perfekt aufeinander abgestimmt, sporttaugliches Makeup verwendet und die Armbänder und Ketten klimpern lauter als die Hanteln. Dabei blicken sie etwas verächtlich auf die Gruppe Nummer eins herab – wie kann man sich nur so blicken lassen?

Lustigerweise durfte ich mir auch von Anhängern dieser Meinung schon einiges anhören 😉

Ach ja – die dritte Gruppe interessiert das alles nicht – die trainiert einfach. Aber die haben auch schon beim Titel aufgehört zu lesen und sind daher für diesen Text nicht interessant.

Grundsätzlich finde ich es toll, wenn sich jemand auch für den Sport hübsch macht. Sei das nun mit einem coolen Tanktop (dessen Spruch mich zum schmunzeln bringt), einer schicken GPS-Uhr oder süssen Ohrensteckern. Was allerdings gar nicht geht, ist wenn das Training darunter leidet. Lange Fingernägel behindern Dich beim Klettern spürbar und so habe ich mich schon vor einiger Zeit ein für allemal von diesen (und dem Nagellack verabschiedet). Ein Fingerring ist am Fels ziemlich gefährlich – beim Joggen wird er Dich jedoch kaum stören. Dort trage ich auch gerne meine Armbänder oder kleine Ohrringstecker – Halsketten und grössere Schmuckstücke lenken jedoch mehr vom Training ab. Andererseits gibt es wiederum viele Yogis, welche mit einer ganzen Menge an Ketten und Armbändern trainieren – sieht schick aus und wenn es sie nicht stört – warum nicht.

Gerade im Fitnesscenter fühlt man sich mit passenden und schönen Kleidern wohler, als wenn man sich immer überlegen muss, ob die alte Leggins nun durchsichtig ist oder nicht.

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Solange Du daher die folgenden Punkte beachtest, gibt es keinen Grund, Dich nicht mit schönen Accessoires für den Sport zu motivieren:

  • Sicherheit geht immer vor: Ringe können Dir je nach Sportart die Finger abtrennen und gerade bei Kontaktsportarten verbietet sich jegliches “Metall” sowieso.
  • Achte beim Make-Up darauf, dass Du atmungsaktives Makeup verwendest – es gibt schon einige Reihen, welche speziell auf die Bedürfnisse von Sportlerinnen abgestimmt sind.
  • Neue Kleider von mir noch fremden Marken teste ich oft einmal bei einer Einheit zu Hause auf Fitnesstauglichkeit. Ich habe hier schon die schönsten Stücke gefunden, welche sich aufgrund kratzender Reissverschlüsse oder nicht genügender Dehnbarkeit überhaupt nicht zum Sport geeignet haben.
  • Duft ist schön und gut – aber bitte nicht so viel, dass es die Leute auf dem Crosstrainer 3 Reihen hinter Dir auch noch riechen. Am Besten fragst Du hier einen ehrlichen Freund – das eigene Parfum riecht man nach einer gewissen Zeit nicht mehr.
  • Leben und leben lassen – wenn jemand trainiert ist das toll. Wenn der viel Wert auf seine Optik legt ebenfalls. Wenn es ihr völlig egal ist – genau so! Abschätzige Blicke und blöde Kommentare helfen niemandem und sorgen nicht für eine bessere Leistung; Weder bei Dir noch bei der anderen Person.
  • Beim Schmuck ist eine hohe Qualität äusserst wichtig, da Schweiss viele Produkte angreifen kann. Ich habe das Fitnessarmband von Nomination Italy zum Testen erhalten und war von diesem sehr angetan:

NominationItaly

Fitnessarmband von Nomination Italy

Bei diesem Armband handelt es sich um ein Composable-Armband aus Edelstahl, welches hypoallergen und schweissresistent ist. Da es sehr glatt ist, kann es nicht an Kleidern / Sportgeräten hängenbleiben und stört auch nicht durch nerviges Geklimper. Wie bei allen Armbändern von Nomination Italy kannst Du die einzelnen Segmente (Links) ganz einfach austauschen – ich habe bei meinem z.B. einen kleinen Schuh und einen Läufer – Motivation pur.

Mit dem Promo-Code nom023017 kannst Du zudem bis am 30. Mai 2017 versandkostenfrei bei Nomination Italy shoppen.

Wie stehst Du zum Thema “Schönheit beim Sport”?

 

Dieser Artikel erschien auf www.eigenerweg.com / Bilder von mir

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2 comments

  1. Genial, wie du die Gruppen charakterisierst! Ich bin zwar auch eine Bloggerin, aber da ich nicht über den Sport schreibe, den ich mache, kann ich auch einfach zur “Ich mache Sport, also bin ich hässlich und das ist okay so”-Fraktion zählen. Beim SPort geht es mir echt nur darum, dass ich mich gut bewegen kann und die Temperatur stimmt… und Geld für schicke Klamotten will ich auch nicht ausgeben, wenn es auch die lange Unterhose statt einer Formbelt-Laufhose tut 😉
    Ich glaube, diese Einstellung ist dann auch einer der Gründe, warum das Fitnessstudio nichts für mich wäre – denn da würde ich mich schämen…

    Den Sicherheitsaspekt bezüglich Schmuck finde ich aber total wichtig!! Gut, dass du das ansprichst 🙂

    Kritisieren würde ich aber niemanden wegen seiner Kleidung – ich freue mich jedes Mal, wenn ich jemanden sehe, der sich auf welche Weise auch immer bewegt!

    Liebe Grüße

    1. Liebe Tabea
      Ich bin eben mal mehr in der einen Gruppe und mal mehr in der anderen – aber es stimmt schon, wenn man im Fitnessstudio ist, wird oftmals viel geguckt (gerade die Frauen untereinander) und da achte ich dann auch mehr darauf, was ich anziehe als wenn ich ganz alleine im Wald bin 🙂
      Liebe Grüsse
      Ariana

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