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Der perfekte Moment ist — jetzt!

Meer Sonnenuntergang Stimmung

Es handelt sich um einen Beitrag ohne Kennzeichnungspflicht. Mehr dazu hier.

Du wartest auf den perfekten Moment, um ein schwieriges Gespräch zu führen. Den perfekten Moment, um Dich wieder gesund zu ernähren. Oder aber den perfekten Moment, um endlich mal einen neuen Trainingsplan aufzustellen. Wer kennt dies nicht?

Und wann tust Du es schlussendlich? Nie!

Was ist das Problem dabei?

 

Die Definition von Perfekt
“Perfekt” ist leider keine objektive Beurteilung einer Situation. Was heute perfekt ist, ist morgen schon nicht mehr gut genug. Du kannst so den Start Deines Vorhabens immer weiter herausschieben.

Daraus folgt Aufschieberitis
Je länger Du mit etwas wartest, umso stärker beginnt Dein Kopfkino zu arbeiten. Die Voraussetzungen für den Start werden immer höher.

Du möchtest zum Beispiel mit einem Thaiboxtraining beginnen. Leider hast Du heute noch ein wenig Muskelkater und wartest daher lieber, bis dieser ganz verschwunden ist. Sobald Du dich wieder fit fühlst, überlegst Du Dir, wie fit diese Kämpfer wohl sind. Vielleicht wäre es auch eine gute Idee, vorerst noch ein wenig Konditionstraining zu machen. Nicht dass Du direkt am Anfang untergehst. Und Kraftaufbau würde mit Sicherheit auch nicht schaden. So vergeht schlussendlich Woche um Woche, während Du auf den perfekten Moment wartest.

Der Schaden?
Je öfter Du den perfekten Moment suchst, umso grösser ist die Gefahr, dass das Leben an Dir vorbeizieht. Du wartest und wartest und irgendwann stellst Du fest, dass einige Jahre vorbeigingen und Du Dir weder die ganz grossen Träume, noch die kleinen guten Vorsätze erfüllt hast.

Das muss nicht so sein! 

 

„Beginne nicht mit einem guten Vorsatz, sondern mit einer kleinen Tat.“  (Hier klicken um dies zu twittern)

 

Was könntest Du also tun?

 

Möglichkeit 1: Spring direkt ins kalte Wasser

Starte jetzt. Nicht morgen, nicht in 2 Stunden, sondern direkt JETZT. Wenn Du jemanden siehst, den Du gerne ansprechen möchtest, gehe sofort auf ihn zu. Überlege Dir nicht lange, was Du sagen könntest, wie Du es genau formulieren müsstest und was Du tust, wenn er antwortet. Wenn Du planst, Deine Ernährung umzustellen, dann beginne sofort damit. Entferne Nahrungsmittel, die nicht in Dein Konzept passen, aus dem Kühlschrank, bereite eine gesunde Mahlzeit vor. Wenn Du wieder mehr Sport machen möchtest, dann führe sofort ein paar Stretchingübungen durch.

Damit hast Du den ersten Schritt bereits getan und kommst gar nicht in Versuchung, auf einen besseren Moment zu warten. Je öfter Du dies übrigens tust, umso offener wirst Du auch gegenüber neuem. Dein Kopf hört auf, alles immer gleich zu analysieren und Du wechselst langsam aber bestimmt vom Reden zu Taten.

Also – worauf wartest Du noch? :-)

 

Möglichkeit 2: Definiere “Perfekt” – und arbeite darauf hin

Wenn Du nicht einfach ins kalte Wasser springen möchtest, sondern auf ein wenig Sonne warten willst, ist diese Möglichkeit für Dich genau richtig. Und zwar definierst Du hier “perfekt” mit konkreten, objektiv messbaren Kriterien. Du willst eine Weltreise antreten, sobald Du genügend Geld hast? Tausche “genügend” mit einer konkreten Zahl aus. Du willst ins Thaiboxen gehen, sobald Du fit bist? Tausche fit mit “15 Minuten am Stück Seilspringen” aus. Du willst mit regelmässigem Lauftraining beginnen, sobald Du die perfekte Ausrüstung hast? Ersetze perfekte Ausrüstung mit passenden Schuhen, allenfalls einem Sportbh und einem Paar Lauftights.

Wichtig ist nun, dass Du beginnst, konkret auf Dein “Perfekt” hinzuarbeiten. Was musst Du tun, um Deine Fitness genügend zu steigern?

Erstelle Dir einen Schritt für Schritt Aktionsplan. Wichtig ist auch hier, dass Du konkrete Aktionen einplanst und ein entsprechendes fixes Datum setzt. Einmal pro Woche führst Du einen Rückblick durch – was hast Du erreicht? Was musst Du noch verbessern?

 

Möglichkeit 3: Die Magie der kleinen Taten

Vielleicht bist Du einfach nicht der Typ, der direkt ins Wasser spring. Ich benetze auch lieber erst mal den grossen Zeh, danach vielleicht noch die ganzen Füsse. Und danach muss ich mich erst mal mit dem Wasser ein wenig befeuchten, bis ich mich weiter hineintraue.

Aber auch kleine Schritte bringen Dich zum Ziel! Wenn Dir die erste Möglichkeit eine zu grosse Portion ist, kannst Du Dich mit kleinen Bissen herantasten. Wichtig ist aber auch hier, dass Du sofort startest. Du möchtest ein schwieriges Gespräch führen? Stelle noch heute eine Liste mit guten Argumenten auf. Du möchtest 50 Liegestützen am Stück schaffen? Erstelle Dir sofort einen entsprechenden Trainingsplan.

Im Unterschied zur Hinarbeitung auf den perfekten Moment (Möglichkeit 2), gehst Du hier davon aus, dass es keinen perfekten Moment gibt und Du direkt auf das gewünschte Ergebnis hinarbeiten kannst.

 

Und nun – los geht es! Da diese Entschuldigung nicht mehr hinhalten kann (und fast alle Ausreden lassen sich darauf hin zurückführen), kannst Du direkt aktiv werden.

 

Was möchtest Du schon lange einmal erreichen? Was sind Deine Träume, Deine Pläne, Deine guten Vorsätze? Wie sieht die beste Version von Dir aus?

 


Deine nächste Mission zum besten DU:

Beantworte die obenstehenden Fragen für Dich und überlege Dir direkt jetzt, welche der Möglichkeiten für Dich am besten passt. Und nun kannst Du SOFORT damit starten, diese Träume Realität werden zu lassen.


Dieser Artikel erschien auf www.eigenerweg.com / Fotos von mir selbst. 

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8 comments

  1. Perfekt?! Hmmm…Wer oder was ist perfekt…. außer mir! :-)

    Gestern beim Wandern war der perfekte Moment für die Fivefingers. Ich hab gar nicht lange überlegt sondern sie mir an die Latschen geschnallt und bin los wie ein Irrer! AUUUUUUAAAAAAAAAAAAAAAAAA!! :-)

    Möglichkeit 3 mit dem Wasser passt eigentlich richtig zu mir. Direkt reinspringen geht gar nicht. Bin ganz schön verweichlicht! :-)

    1. Haha – ja, immerhin hast Du es versucht und bist nun um eine Erfahrung reicher :-) Wer weiss – wenn es eine Wanderung mit wunderschönen weich federnden Waldwegen gewesen wäre, wäre es tatsächlich perfekt gewesen :-)
      Liebe Grüsse
      Ariana

  2. Danke für diesen tollen Beitrag!

    Lieber heute ein guter Plan, als morgen ein perfekter!

    Liebe Grüße

    Steve

    1. Hallo Steve :-) Ich freue mich sehr, dass Du auch auf diesem Blog wieder vorbeischaust :-) Ja genau, gut ist besser als perfekt :-)
      Liebe Grüsse
      Ariana

  3. Hallo liebe Ariana,

    noch einmal ein super Thema von dir und super geschrieben!! Ich bin glaube ich eher für die 1. und auch die 2. Möglichkeit – gleich ins kalte Wasser springen, dann hat man es hinter sich ;-)

    Gewisse Sachen benötigen aber auch die Möglichkeit 3 – aber wie du schon schreibst, sofort starten ist wichtig! :-D

    Liebe Grüße Anna

    1. Liebe Anna
      Herzlichen Dank für Deine netten Komplimente!
      Das stimmt – mit einem gezielten Sprung ins kalte Wasser, hat man es sofort hinter sich :-) Auch wenn ich bei kaltem Wasser doch zu viel und zu lange überlegen würde – und sobald der Zeh gemerkt hat, wie kalt es tatsächlich ist, ist der Sprung nicht mehr möglich :-)

      Liebe Grüsse
      Ariana

  4. YOLO :) motivierender Text!

    1. Vielen Dank :-)

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