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Die Buchwoche: Boost

Dieser Beitrag enthält eine Rezension (Rezensionsexemplar erhalten) und Links Mehr dazu hier.

Das Buch „Boost – Denken wie Elon Musk und Co“ von Ozan Varol besitze ich schon eine ganze Weile. Einerseits liegt dies daran, dass die knapp 400 Seiten doch einiges an Zeit benötigten. Andererseits sind darin so viele verschiedene Ideen und Anregungen enthalten, dass es durchaus gut ist, diese über einen langen Zeitraum setzen zu lassen.

Der Inhalt

Raketenwissenschaft ist definitiv ein Bereich, in welchem ich mich überhaupt nicht auskenne. Gleichzeitig geht es mir dabei wie wahrscheinlich vielen Lesern. Maschinen – oder auch Menschen – ins Weltall zu senden, hört sich unglaublich faszinierend an. Was liegt da näher, als ein ganzes Buch zum Thema zu lesen?

Hinter dem schwer fassbaren Thema der Raketenforschung verbergen sich lebensverändernde Erkenntnisse über Kreativität und kritisches Denken, die sich jeder aneignen kann – auch ohne Doktortitel in Astrophysik.

Aus „Boost“

Allerdings geht es dabei nur am Rande um Raketenwissenschaft. Der Autor kennt sich in diesem Bereich unglaublich gut aus und kann daher zahlreiche anschauliche Beispiele liefern. Diese sind sozusagen der unterhaltsame Rahmen, um die Strategien für mehr Erfolg zu präsentieren. Ich gebe es zu: So habe ich das bisher noch nie gelesen und es war durchaus sowohl packend als auch erhellend. AHA-Momente lassen grüssen!

Wir sind in diesem Leben nur ein kurzes Aufflackern und könne nur einen winzigen Moment lang Einfluss nehmen. Lassen Sie uns dafür sorgen, dass dieser kurze Moment zählt.

Aus „Boost“

Bei der kostengünstigeren Lösung ist ausserdem die Wahrscheinlichkeit geringer, dass es zu dem kommt, was Raketenforscher als unvermittelte ausserplanmässige Zerlegung bezeichnen – und Laien als Explosion.

Aus „Boost“

Dabei verspricht der Untertitel „gigantische Fortschritte in Beruf und Privatleben“. Ich würde behaupten, dass ein grosser Fokus dabei auf „Erfolg“ liegt – und sich dies meistens auf den Beruf bezieht. Nichtsdestotrotz lassen sich natürlich zahlreiche Strategien auch im Alltag sehr erfolgreich einsetzen.

Grundsätzlich fand ich es einfach, die Konzepte zu greifen, da sie immer mit passenden Metaphern veranschaulicht wurden. Dabei handelt es sich oft um typische Fehlannahmen oder auch Denkfehler, welche dazu führen, dass eine Person oder eine Firma nicht so erfolgreich sind, wie man sich wünscht.

So wird z.B. oftmals sehr viel Energie in ein Projekt gesteckt – wobei mit den „einfachen“ Aufgaben begonnen wird. Sobald man feststellt, dass die schwierigen Teile gar nicht lösbar sind, hat man jedoch schon so viel Zeit, Geld und Herzblut investiert, dass man sich nicht mehr trennen kann. Die Lösung? Direkt mit dem schwierigsten Part beginnen!

Ziehen wir die scheinbare Stabilität von Geschichten der chaotischen Realität der Unsicherheit vor, werden Fakten verzichtbar und Fehlinformationen grassieren.

Aus „Boost“

Auch wenn ich viel der Strategien (z.B. der Tipp, immer wieder mal ein Auge auf andere Branchen zu werfen) schon kannte oder diese in meiner aktuellen Lebenssituation nicht ganz anwendbar waren, habe ich doch unglaublich viel aus dem Buch mitgenommen.

Der lockere und unterhaltsame Schreibstil des Autoren sorgte dafür, dass auch die komplexeren „raketentechnischen“ Bereiche immer gut verständlich waren. Ich fand es sehr spannend, einmal in einen für mich komplett fremden Bereich hineinschnuppern zu können.

Doch absolute Sicherheit ist eine Illusion. Wir müssen unsere Ansichten im Leben auf unvollkommene Informationen stützen und anhand lückenhafter Daten Entscheidungen treffen.

Aus „Boost“

Wenn Dich Raketenwissenschaft interessiert und Du nach noch mehr Erfolg strebst, kann ich Dir daher das Buch auf jeden Fall empfehlen.

Dieser Artikel erschien auf www.eigenerweg.com / Vielen Dank an den Books4Success Verlag für das Rezensionsexemplar. Fotos von mir selbst.

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