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Die Buchwoche: Immunsystem Hacks

Dieser Beitrag enthält eine Rezension (Rezensionsexemplar erhalten) und Links Mehr dazu hier.

Gerade wenn die Tage kürzer werden, das Wetter kühler (und nässer) und die Arbeitskollegen immer öfter husten, erinnert man sich plötzlich wieder an sein Immunsystem. Da war doch etwas, das ich tun kann! In Immunsystem Hacks von Matt Farr findest Du über 175 Wege, um das Immunsystem zu stärken und Dich gegen Viren und Krankheiten zu schützen.

Der Inhalt

Früher war das Immunsystem eine Art „Zauberwort“ – man wusste nicht so genau, was dahinter steckt, aber irgendwie war es wichtig. Heutzutage weiss man ziemlich genau, wie unser Immunsystem funktioniert und wie es erfolgreich Krankheiten abwehrt.

Glücklicherweise muss es dieses nicht alleine tun – Du kannst es erfolgreich dabei unterstützen. Und genau darum geht es in „Immunsystem Hacks“. Ohne grosse Einleitung erfährst Du direkt, wie Du ein gesundes Immunsystem fördern kannst.

Darüber hinaus kann eine Hyperglykämie, die durch verarbeitete Kohlenhydrate verursacht wird, das Immunsystem schädigen, denn der Anstieg des Blutzuckers interagiert mit den Proteinen des menschlichen Gewebes (zum Beispiel von Blutzellen) durch einen Prozess, den man Glykation nennt.

Aus „Immunsystem Hacks“

Dabei ist das Buch in 187 kurze Kapitel aufgeteilt. In jedem findest Du konkrete Handlungsempfehlungen, um gesünder zu leben. Dabei fand ich es zuerst zwar etwas irritierend, dass die Kapitel gar nicht thematisch geordnet waren. Nachdem ich das Buch beendet habe, hat mir aber genau dieser Stil sehr gut gefallen.

Die berühmte Familientherapeutin Virginia Satir wird oft mit den Worten zitiert: „Wir brauchen vier Umarmungen am Tag, um zu überleben. Wir brauchen acht Umarmungen am Tag zum Erhalt unserer Gesundheit. Wir brauchen zwölf Umarmungen am Tag, um zu wachsen.

Aus „Immunsystem Hacks“

Die Themenbereiche decken wirklich fast jeden Aspekt ab, der mit dem Immunsystem interagiert. Da geht es um gesunde Ernährung, Mikro- und Makronährstoffe – aber auch zahlreiche interessante Nahrungsergänzungsmittel. Ich beschäftige mich ja mit dieser Thematik durchaus intensiv, habe aber trotzdem einige sehr spannende neue Bereiche kennen gelernt (z.B. Kolostrum).

Abgesehen von einer Verbesserung Ihrer Ernährung sind weitere bewährte Methoden, das Mikrobiom zu verbessern, Stressreduktion, Zeit in der Natur und mit Tieren zu verbringen (zum Beispiel mit Haustieren), körperlicher Kontakt zu anderen Menschen, Sport, guter Schlaf, mit dem Rauchen aufzuhören und Antibiotika zu vermeiden.

Aus „Immunsystem Hacks“

Andere Tipps betreffen eher den allgemeinen Lebensalltag (zu Gärtnern, mal langsam zu machen oder zu beten) und wiederum andere kann man möglicherweise durchaus mit einer gewissen Skepsis betrachten (zB. die Mondzyklen). Genauso sind manche Ratschläge sehr einfach umsetzbar (Musik zu hören) und andere erfordern durchaus mehr Planung, Organisation oder Durchhaltewillen (z.B. die Wim Hof Methode).

Das Immunsystem braucht eine Menge Energie, um effektiv auf eine Infektion zu reagieren. Deswegen ist Erschöpfung eines der ersten Symptome vieler Krankheiten und Infektionen.

Aus „Immunsystem Hacks“

Indem die Kapitel bunt gemischt waren, ist es unglaublich spannend, einfach immer wieder einmal ein bisschen im Buch zu stöbern. Wenn Du keine Lust darauf hast, die komplexen Hintergründe und Erklärungen zu lesen (obwohl diese durchaus gut verständlich sind), hältst Du Dich entweder an die einfacheren Hacks oder einfach nur an die Handlungsempfehlungen. Für diejenigen, welche jedoch wissen wollen, „warum“ sie etwas tun, bietet das Buch ebenfalls mehr als genug Anregungen – und Empfehlungen, um sich weiter zu informieren.

Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen – unter den 187 Hacks wirst mit Sicherheit auch Du einige tolle Möglichkeiten finden, um Deinem Immunsystem unter die Achseln zu greifen und gesund Durch den Winter (und anschliessend durchs ganze Jahr) zu kommen!

Dieser Artikel erschien auf www.eigenerweg.com / Vielen Dank an den Books4Success Verlag für das Rezensionsexemplar. Fotos von mir selbst.

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