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Es ist Zeit, mit dem Training aufzuhören!

Entspannung vor See

Es handelt sich um einen Beitrag ohne Kennzeichnungspflicht. Mehr dazu hier.

Immer wieder versuchen wir uns zum Training zu motivieren. Du suchst Dir Trainingspartner, überlegst Dir, was Deine Grundmotivation ist und kämpfst engagiert gegen den inneren Schweinehund. Und wenn alles gut geht, fühlst Du Dich nach dem Training zwar erschöpft – aber trotz allem fantastisch. 

Was, wenn dies nun einmal nicht so abläuft? Wenn Du Dich nach dem Training nicht gut fühlst, sondern schlechter als vorher? Wenn Deine Einheiten weniger anstrengend sind als sonst, aber Du sie trotzdem weniger schnell durchführen kannst? Du Dich danach nur noch erschöpfter und lustlos fühlst?

Es gibt verschiedene Ursachen für diese Gefühle:

  1. Einerseits könntest Du gesundheitlich angeschlagen sein.
  2. Du könntest auch einfach einen schlechten Tag haben, an welchem Du zu wenig Schlaf bekommen hast, Deinem Körper zu wenige Nährstoffe zugeführt hast oder mit einer zusätzlichen Portion Stress am Arbeitsplatz oder in Deiner Beziehung konfrontiert warst.
  3. Es könnte aber auch die Möglichkeit bestehen, dass Du Dich in einer Überlastung (zu viel Training mit zu wenig Regeneration) befindest, welche zu einem Übertraining führen könnte.

Was solltest Du also tun?

Ganz wichtig: Höre auf Deinen Körper. Wir verfolgen hier kein 6-Wochen Programm, welches Du unbedingt bis zum Ende durchziehen musst. Wir sind auch nicht auf einem Sprint und müssen so schnell wie möglich losziehen. Im Gegenteil – es geht um einen lebenslangen Prozess. Und der sollte Spass machen und dazu führen, dass Du besser wirst und dich auch besser fühlst.

Wenn Du also…

  • Einen zunehmenden Erschöpfungszustand bemerkst
  • Dir das Training zunehmend schwerer fällt, obwohl Du die Intensität nicht gesteigert hast
  • Du Schmerzen hast oder Dich nicht wohl fühlst
  • Du Dich nach dem Training schlechter fühlst, als vorher
  • Du länger benötigst, um Dich nach dem Training zu erholen…

… dann ist es Zeit, Pause zu machen.

Es ist äusserst wichtig, dass Du Deinem Körper die benötigten Ruhepausen gibst und gleichzeitig Dein Gewissen nicht mit Selbstvorwürfen quälst. Es ist nämlich nicht kontraproduktiv, zu ruhen, sondern hilft Dir, danach doppelt so fit wieder zu starten. Was könntest Du nun mit der freigewordenen Zeit anfangen?

Kreativität in der Küche ausleben

Wenn Du Dich sportlich nicht betätigst, hast Du dafür mehr Zeit, um Dir etwas Tolles zu kochen. Suche Dir ein neues, ausgefallenes und besonders gesundes Rezept aus und schwing Dich in die Küche. Achte dabei darauf, dass es besonders viele Nährstoffe enthält, damit Du Dich bald wieder fantastisch fühlst. Besonders Gemüse und Protein hilft Deinem Körper bei der Regeneration.

Neue Horizonte suchen (und finden)

Statt Deinen Körper zu trainieren, könntest Du heute Deinen Geist trainieren. Es gibt so viele interessante Bücher, Webseiten oder Kurse zum Thema Fitness, den unterschiedlichsten Sportarten, Ernährung oder persönliche Weiterentwicklung. Und je mehr Du über ein bestimmtes Thema weisst, umso effektiver kannst Du Dich in diesem Bereich verbessern.

Die Natur geniessen

Viele Sportler sind oft in der Natur unterwegs. Selten haben sie jedoch wirklich Zeit, um die Umgebung in Ruhe anzusehen und auf sich wirken zu lassen. Schnapp Dir heute einen Freund, eine Kollegin oder einfach nur Dich selbst und geh nach draussen. Achte auf die kleinen Blumen am Wegrand. Auf die Schmetterlinge. Auf den Wind, der die Blätter der Bäume zum schwingen bringt. Auf die Geräusche. Oftmals hilft ein langer Spaziergang, um die Batterien wieder aufzuladen.

Verwöhn Dich hemmungslos

Wir konzentrieren uns immer darauf, den Körper möglichst stark zu fordern. Heute ist es an der Zeit, ihn möglichst stark zu verwöhnen. Lass Dir ein Bad mit duftenden Ölen ein. Buche eine professionelle Sportmassage (oder lass diese von Deinem Partner oder Deiner Partnerin ausführen). Pflege Deine Haut mit einer reichhaltigen Bodylotion. Höre inspirierende Musik. Oder führe einfach ein wunderbar entspannendes und leichtes Stretching durch.

 

Und am Tag darauf?

Nun ist es besonders wichtig, wieder auf Dich zu hören. Hast Du immer noch keine Energie für ein Training? Ist die Lustlosigkeit durch eine tatsächliche Ermüdung bedingt oder durch Deinen inneren Schweinehund? Am besten findest Du dies heraus, indem Du eine sehr leichte Einheit durchführst. Frag Dich dabei immer wieder, wie Du Dich fühlst – mental und körperlich. Wenn Du feststellst, dass Du nach wie vor nicht ganz 100% fit bist, ist es an der Zeit, nochmals 2 Tage zu ruhen. Danach versuchst Du wieder, eine sehr leichte Trainingseinheit durchzuführen. Wiederhole diesen Rhythmus so lange, bis Du Dich nach dem Training wieder fantastisch fühlst.

 

Warst Du bereits einmal im Übertraining? Wie hast Du darauf reagiert?

 


Deine nächste Mission zum besten DU:

Wenn Du Dich tatsächlich nicht allzu fit fühlen solltest, kannst Du die obigen Vorschläge direkt durchführen. Ansonsten bitte ich Dich, bei den nächsten Trainings mehr auf Deinen Körper zu hören. Tut Dir diese Übung wirklich gut? Welche Muskeln werden bei jener Bewegung besonders angesprochen? Wie fühlen diese sich an? Wo sind Spannungen und wo schmerzt es? Wie ist Dein Allgemeinzustand? Was kannst Du tun, um diesen zu verbessern?


Dieser Artikel erschien auf www.eigenerweg.com / Fotos von mir selbst. 

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12 comments

  1. Hallo liebe Ariana,

    welcher Sportler war nicht schon mal übertrainiert. Ist mir schon ein paar Mal passiert. Irgendwann macht der Sport dann kein Spaß mehr… zum Glück kommt die Lust und die Freude daran wieder wenn man eine Weile Pause macht und den Körper sich wieder ordentlich erholen darf! Und zum Glück lernt man meistens (nicht immer ;-) ) dazu – wie wichtig es doch ist auf den Körper zu hören! :-)

    Liebe Grüße Anna

    1. Liebe Anna
      Ja das stimmt – die Freude kommt zum Glück fast immer wieder :-) Und das mit dem Dazulernen – wenn es beim ersten mal nicht klappen sollte, dann vielleicht beim zweiten mal :-) Oder beim dritten mal :-)
      Liebe Grüsse
      Ariana

  2. Hallo liebe Ariana,

    ich kann mich der Anna nur anschließen. Wem ist das mit dem Übertraining noch nicht passiert. Dann einfach mal die Füsse hochlegen und Schokolade essen. Meist dauert es dann nicht lange, bis das Kribbeln wieder da ist.

    Liebe Grüße
    Volker

    1. Hihi, da stimme ich dir voll und ganz zu, Volker – das ist die aller beste Medizin gegen Übertraining – Füße hochlegen und vor allem, ganz wichtig: Schokolade essen ;-)

      Liebe Grüße Anna

    2. Hallo Volker

      Also die korrekte Antwort wäre ja: Ja, aber statt Schokolade vielleicht doch lieber eine Frucht oder einen Karottendip geniessen :-)

      Aber meine ehrliche und spontane Antwort ist: Schokolade – oh jaaaa, Schokolade :-) Damit hast Du mich direkt gewonnen – und vielleicht könnte ich ja auch ohne Übertraining die Füsse hochlegen und ein paar zartschmelzende Pralinen essen :-)

      Liebe Grüsse
      Ariana

  3. Liebe Ariana
    Tolle Gedanken. Ueberhaupt, Dein ganzer Blog gefällt mir ausgesprochen gut und ich mag Deine motivierende fröhliche und inspirierende Haltung. Vielen Dank Dir dafür. Und um ganz ehrlich zu sein, seit ich alle paar Tage Deine News erhalte, trainiere ich viel öfter und das tut gut. Danke Dir.
    Herzlichst Heidi

    1. Liebe Heidi

      Gaaanz lieben Dank für Deinen netten Kommentar – ich habe mich riesig darüber gefreut! Und noch mehr freut es mich, dass ich Dich zu mehr Training inspirieren konnte!

      Ganz liebe Grüsse
      Ariana

  4. Ich versuche eigentlich generell in mich hinein zuhören um Symptome zu spüren ob es jetzt besser ist nichts zu trainieren oder aber Gas zu geben. Normalerweise zeigt einem der Körper schon selbst auf was er tun soll oder lieber nicht. Wenn der Spaß weg ist und alles zur Qual wird hilft nur die gute alte Schoki. Oder Nutella… am besten mit einer Schaufel den Mund vollstopfen! :-)

    1. Ich verwende ja normalerweise einen grossen Löffel bei Nutella – oder direkt den Gummischaber :-) Eine Schaufel finde ich jedoch auch eine fantastische Idee :-)
      Liebe Grüsse
      Ariana

  5. Alles eine Frage der Übung, wenn man viele, viele Jahre Sport treibt, dann gibt es keinen Schweinehund, und ich weiß genau, was mein Körper wann möchte, ob er Ruhe haben will, er sagt mir sogar, auf welche Speisen und Getränke er Lust hat, er bekommt alles, und so sind wir beide zufrieden – meistens !! ;)

    1. Ohja – mit der Zeit lernt man seinen Körper und sich selbst immer besser kennen :-) Und dein Schweinehund hat einen tollen Geschmack, wenn er alles bekommen kann und ihr trotzdem beide glücklich seid :-)

      Liebe Grüsse
      Ariana

  6. […] Zum Weiterlesen: Es ist Zeit, mit dem Training aufzuhören.  […]

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