AllgemeinMotivation

Immer einen Schritt voraus: Teil 1

Es gibt Menschen, die scheinen immer noch ein klein wenig weiter zu sein. Die klettern so ein paar Level über Dir. Verdienen etwas mehr Geld. Oder tragen die entscheidenden 5 Kilos weniger mit sich herum.

Wir versuchen das oftmals irgendwie zu erklären. Der andere hatte halt einfach Glück, gute Gene oder konnte von einer gehörigen Portion Vitamin B profitieren. Ganz unbewusst schmälern wir so seinen oder ihren Erfolg. Dabei geht es uns eigentlich nur um eines:

Wir möchten gerne selbst den entscheidenden Schritt voraus sein! 

Geht es Dir auch so? Dann ist diese Artikelserie wie für Dich gemacht. Der erste und entscheidende Schritt ist gleichzeitig einfach als auch hochkomplex:

Wissen ist Macht

Manchmal neige ich dazu, davon auszugehen, dass sich alle Leute überall so gut auskennen, wie ich mich in meinen Spezialgebieten. Und bin dann kurzfristig erstaunt, wenn ich vor haarsträubenden falsche Fakten stehe. Wie zum Beispiel, dass Fructose nur zu gewissen Zeiten am Tag dick mache. Oder dass alleine Wandern grundsätzlich gefährlich sei.

Aber andererseits gibt es unglaublich viele Themenbereiche, in denen ich mich selbst überhaupt nicht auskenne (ich sage nur Fussball!) und entsprechend grosse Wissenslücken aufweise. Es ist also normal, dass jeder von uns sich in gewissen Gebieten nicht sicher fühlt.

So lange Du auf diesen Bereich keinen Wert legst, ist das auch gar kein Problem. Ich möchte weder Fussball spielen, noch zuschauen und kann auch getrost darauf verzichten, mich mit anderen über dieses Thema auszutauschen. Also besteht keine Notwendigkeit, dass ich mich in hier weiterbilde.

Gleichzeitig möchte ich gerne mehr Hochtouren im Gebirge machen. Ich weiss, dass ich dort noch keine grosse Kenntnisse aufweise und arbeite aktiv daran, das zu ändern.

Lass uns daher die ersten beiden Schritte zusammenfassen:

  1. Werde Dir darüber klar, in welchem Bereich Du besser als alle anderen sein möchtest. Wo willst Du immer einen Schritt voraus sein?
  2. Mache Dir bewusst, dass es Dir momentan wahrscheinlich noch an Informationen mangelt – sonst wärst Du bereits dort.

Woher erhalten wir Wissen?

Heutzutage gibt sich jeder der Illusion hin, er sei besonders gut informiert. Schliesslich erfahren wir sowohl in den Gratiszeitungen als auch in den Social Media Kanälen permanent alles mögliche. Wie man sich vor Erkältungen schützt. Was man tun muss, um fit zu bleiben. Oder was die grösste Gefahr für die Menschheit ist.

Und gleichzeitig sind diese beiden Quellen die schlechtesten, die Du auswählen kannst. Die meisten Artikel in Gratiszeitungen (oder den reisserischen Sorten – Du weisst genau, welche ich meine) dienen nicht dazu, sachlich zu informieren. Das Ziel ist lediglich die Leser zu schockieren, zum Lesen zu bringen oder zu unterhalten. Die Aufmerksamkeitsspanne des durchschnittlichen Lesers ist sowieso nicht lange genug, um einen fundierten Artikel mit sämtlichen zu beachtenden Aspekten zu erfassen – daher beschränkt man sich auf kurze und oberflächliche Inhalte. Zu den Inhalten auf Social Media muss ich gar nicht mehr viel sagen. Zwischen Fake News, Werbungen und Mitteilungen von Bots findet man natürlich ab und zu ein sinnvolles Schnippselchen. Das dort herauszufiltern ist allerdings mühselige Arbeit.

Daher stelle ich Dir heute meine liebsten Methoden vor, um Wissen zu sammeln.

  1. Ausbildungen, Kurse und Seminare
    Der beste Weg, um sich über etwas wirklich fundiert weiterzubilden sind Ausbildungen oder Seminare. Du musst ja nicht direkt ein mehrjähriges Studium anpacken (auch wenn das eine Möglichkeit sein könnte). Oftmals reicht auch ein Kurs aus. Ich habe im Schnitt alle zwei Jahre eine Weiterbildung oder ein Kurs gemacht – dabei jedoch zwischen privaten Interessen (Fitnessinstruktor, Ernährungscoach) und beruflichen Weiterbildungen abgewechselt. Diesen Rhythmus würde ich Dir auch etwa empfehlen – so stellst Du sicher, dass Du mit Deinen Informationen immer up to date bleibst.
  2. Bücher, Bücher, Bücher
    Die zweitbeste Methode, um sich weiterzubilden sind Bücher. Natürlich erhältst du auch in kürzeren Artikeln spannende Informationen. Allerdings kann man niemals das Wissen, welches in einem 400-seitigen Buch steckt, mit einem dreiseitigen Bericht vergleichen. Bei Büchern achte ich meistens auf die Amazon Rezensionen und halte mich auch ganz stark an Empfehlungen von Menschen, deren Meinung ich schätze. Jeden Samstag präsentiere ich Dir hier auf dem Blog eine Buchvorstellung – wenn Du meine Meinung zu einem bestimmten Buch wissen möchtest, kannst Du zudem gerne jederzeit nachfragen.
  3. Fachmagazine
    Während Ausbildungen viel Zeit und Planung erfordern und Bücher je nach Thema zum Veröffentlichungszeitpunkt schon wieder veraltet sein können, sind Fachmagazine meine liebste Methode, um mich laufend über die neusten Erkenntnisse zu informieren. Hierbei musst Du jedoch ganz stark differenzieren – es gibt zahlreiche nette Magazine, welche jedoch hauptsächlich “Bro Science” und unterhaltsame, aber nicht nützliche Artikel verfassen. Im Sportbereich sind dies z.B. die Heftchen mit einem Mix aus folgenden Titelüberschriften: “Endlich 15 kg in 4 Wochen loswerden” – “Die besten Kuchenrezepte” – “So lernst Du Dich selbst lieben”

    Ich hatte erst kürzlich die Möglichkeit, in ein hervorragendes E-Magazin hereinzuschauen, welches jedem fortgeschrittenen Sportler den notwendigen Wissensvorsprung liefern wird. Die Rede ist vom Metal Health Rx eMagazin von Aesir Sports. Ich muss zugeben, dass ich zu Beginn einerseits skeptisch war, da ich bereits ziemlich viel im Bereich Fitness und Ernährung weiss und aus den meisten Magazinen nicht mehr allzu viel neues herausziehen kann. Andererseits kenne ich Aesir Sports schon lange und mag so gut wie jeden Artikel auf diesem Portal.

    Ich mache es daher kurz: Ich war vom eMagazin rundherum begeistert! Die Berichte sind jeweils hervorragend recherchiert, behandeln ungewöhnliche Themen (Natron & Leistungsfähigkeit), brennende Fragen (erleichtern kalorienarme Süsstoffe das Abnehmen), bieten hilfreiche Informationen (Rehabilitation von Verletzungen – das kann ich gerade sehr gut brauchen) oder zeigen Dir wissenschaftliche Zusammenhänge (Funktion von Stickoxid beim Muskelaufbau). Zudem ist es mit knapp 5.- EUR preislich sehr attraktiv und beinhaltet keine Werbung. Und auch wenn mein kurzer Abschnitt darüber jetzt etwas wie Werbung wirkt und länger als gedacht wurde – ich kann es wirklich jedem ans Herz legen, der sich für diese Themenbereiche interessiert.

  4. Seriöse Blogs 
    Auch Blogs verwende ich immer wieder als Informationsquelle – hierbei ist jedoch zu beachten, dass absolut jeder einen Blog schreiben kann. Wenn ich wollte, könnte ich morgen behaupten, dass ich die ultimative Zitronendiät gefunden habe und Dir diese als “wahr” verkaufen. Daher achte ich bei Blogs zu Themenbereichen, in denen ich mich nicht gut auskenne, immer erst einmal darauf, wer der Autor ist und was er für Qualifikationen aufweist. Oder ich halte mich an Empfehlungen – im Fitness- und Ernährungsbereich stelle ich Dir z.B. jeden Sonntag interessante Artikel vor.

Schlussendlich möchte ich noch ein paar Worte zum “Level” verlieren. Egal ob Du Dich für ein Magazin, für Bücher, Blogs oder einen Kurs entscheidest – wichtig ist immer, dass das Level für Dich passt. Totale Beginner sind wahrscheinlich mit dem Metal Health RX Magazin etwas überfordert während sich Fortgeschrittene nicht mehr mit einem klassischen Lifestyle Magazin abgeben sollten. Grundsätzlich empfehle ich, immer einen Level leicht über dem aktuellen Wissensstand zu wählen – das ist zwar anstrengender, bringt Dir aber langfristig mehr.

Woher holst Du Deinen Wissensvorsprung?

 


 

Dieser Artikel erschien auf www.eigenerweg.com / Bilder von pxhere.com / Herzlichen Dank  an Aesir Sports für den Einblick in das Magazin

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5 comments

  1. Ich hole mir momentan viel Wissen aus Podcasts.

    1. Hallo Henning
      Vielen Dank für Deine Worte! Hast Du einen Lieblingspodcast?
      Liebe Grüsse
      Ariana

      1. Hey Ariana,
        momentan höre echt eine Menge an Podcasts, wo ich gar keinen richtigen Favoriten ausmachen kann :)
        Also um Fussballwissen aktuell zu halten empfehle ich ganz klar den Rasenfunk :P
        Fitness und Ernährung: “Fitness mit M.A.R.K” und “No Time To Eat”.
        Politik: Lage der Nation, Deutschlandfunk und Logbuch:Netzpolitik

        Das sind so meine Favoriten, die immer gehört werden.

        LG
        Henning

        1. Hey Henning
          Das klingt ja echt spannend – auch wenn ich den Rasenfunk wahrscheinlich verschmähen werden :-D Dafür muss ich mir “No Time To Eat” einmal anhören :-) Marks Podcast kenne und mag ich auch schon eine ganze Zeit lang :)
          Liebe Grüsse
          Ariana

  2. […] Woche habe ich das Thema “Wissen” angesprochen. Wenn Du schneller, gesünder, klüger oder einfach glücklicher werden möchtest, ist […]

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