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Nachhaltigkeit beim Sport – was Du konkret tun kannst

Dieser Beitrag enthält eine Rezension (Rezensionsexemplar erhalten) und Links. Mehr dazu hier.

Wenn Du versuchst, einen grossen Felsblock zum Rollen zu bringen, wird sich erst einmal überhaupt nichts tun. Du schiebst und schiebst, die Arme zittern, die Beine brennen, feine Schweissperlen bahnen sich ihren Weg über Deinen Rücken und zweifelst schon, ob sich das alles lohnt. Bis Du plötzlich einen Ruck spürst: Der Stein fängt langsam an sich zu bewegen, wird schneller und schneller und rollt endlich (fast) ganz von alleine über Stock und Stein. Du kannst Dich enspannt aufrichten und Dir erst einmal die Stirn abwischen (vielleicht nochmals kurz prüfen, ob er sich in die richtige Richtung bewegt ;) ).

Ich habe zur Zeit das Gefühl, dass es uns so geht, wenn wir das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit betrachten. Es ist nicht so, als wäre die Klimaerwärmung oder die Umweltverschmutzung plötzlich von einem Tag auf den anderen aufgetaucht. Und es ist auch nicht so, als hätte sich früher niemand dafür interessiert (erinnert sich noch jemand an die “Rettet die Wale”-Kampagnen?).

Aber endlich habe ich das Gefühl, dass sich der Stein wirklich bewegt. Egal in welche Richtung Du blickst – jeder diskutiert über Nachhaltigkeit. Als mir kürzlich ein Bekannter begeistert erzählt hat, dass er mit seinen Kindern an einem Friday for Future war, habe ich ihn gefragt, was er denn konkret tut (abgesehen vom Demonstieren natürlich). Daraus entstand ein interessantes Gespräch über Nachhaltigkeit im Alltag.

Da es auf diesem Blog immer noch hauptsächlich um Sport (und Bücher) geht, möchte ich Dir heute 5 unterschiedliche Strategien für mehr Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein beim Sport vorstellen:

Rücksicht auf die Natur nehmen

Ich finde es unglaublich schön, dass sich immer mehr Leute für Sport in der Natur begeistern können. Ob Joggen, Wandern, Klettern, Kajak fahren, Gleitschirmfliegen, Mountainbiken oder etwas ganz anderes – sich draussen zu bewegen ist einfach herrlich. Gleichzeitig ist es in diesem Zusammenhang aber auch unglaublich wichtig, dass wir alles in unserer Macht stehende unternehmen, damit es dieser Natur so lang wie möglich gut geht. Natürlich hört sich das jetzt erst einmal alles ziemlich langweilig an – aber auch innerhalb dieser Grenzen lässt sich noch mehr als genug Spass haben:

  • Keine Spuren hinterlassen
  • Die Wege nicht unnötig verlassen
  • Schutzzonen und Verbote unbedingt einhalten (z.B. Feuerverbot, Zeltverbot, Hunde anleinen etc.). Ich habe manchmal auch das Gefühl, dass es wohl kaum stören wird, wenn es nur eine einzige Person tut – aber wenn alle so denken würden, wäre es halt nicht mehr eine einzige Person. Die Verbote haben in diesem Zusammenhang jeweils einen Sinn (z.B. zum Schutz von Jungtieren) und sollten eingehalten werden.
  • Die Lichtverschmutzung in der Nacht gering halten. Sportarten, bei denen mit besonders starken Scheinwerfern in der Nacht herumgeleuchtet werden, stellen eine hohe Belastung für die Tierwelt dar.
  • Abstand zu Wildtieren halten
  • Keine geschützten Pflanzen pflücken
  • Die Notdurft eingraben, Toilettenpapier wieder mitnehmen
  • Lärm vermeiden

Abfall einsammeln

Wenn Du noch einen Schritt weiter gehen möchtest, nimmst Du nicht nur Deinen eigenen Abfall wieder mit sondern sammelst unterwegs noch denjenigen der anderen ein. Gerade beim Wandern ist das unglaublich leicht: Einfach einen Abfallsack an den Rucksack hängen und der Sammelspass kann beginnen.

Den öffentlichen Verkehr oder das Fahrrad zur Anfahrt nutzen

Egal ob Du in die Berge fährst oder zu einer Sportveranstaltung – es gibt fast immer eine Möglichkeit, um die Anfahrt ein klein wenig ökologischer zu gestalten. In der Schweiz sind wir mit dem öffentlichen Verkehr ziemlich verwöhnt und es wird wirklich jedes Bergdorf von einem Bus angefahren. Wenn dies bei Dir nicht so ist, gibt es fast immer auch die Möglichkeit, Fahrgemeinschaften zu bilden und somit wenigstens einen kleinen Beitrag zu leisten.

Flüge vermeiden

Gerade wenn Du an Wettkämpfen teilnimmst oder eine bestimmte Outdoor Sportart betreibst, wirst Du wahrscheinlich früher oder später ins Ausland fahren wollen – oder eben fliegen. Schliesslich sind die Klettergebiete in Amerika ganz anders als diejenigen in Afrika und der Marathon in Hawaii ist dann doch etwas besonderes. Ich verstehe das gut – liebe ich es doch selbst, immer wieder neue Länder zu entdecken. Dennoch versuche ich nach Möglichkeit, nicht allzu oft pro Jahr zu fliegen und wenn ich es dann doch tue wenigstens einen Beitrag an die CO2 Kompensation zu zahlen.

Nachhaltige Sportartikel einkaufen

Nachhaltig kann in diesem Zusammenhang vieles bedeuten. Du könntest z.B. möglichst langlebige Sportartikel kaufen, die Du nicht alle paar Jahre ersetzen musst (meine Sportuhr begleitet mich z.B. schon seit 11 Jahren). Oder aber Du achtest darauf, dass sie in der Region hergestellt wurden. Gerade bei Matten ist es nicht nur für die Umwelt gut, wenn sie kein schädliches Material enthalten – sondern auch für Dich selbst. Und wenn Du noch Bonuspunkte sammeln möchtest, kaufst Du nur Produkte, welche aus recycelten Rohstoffen hergestellt wurden.

Nachhaltige Mode einkaufen

Grundsätzlich gilt bei der Kleidung das Gleiche, wie bei den Sportgeräten – Du kannst sie lokal und aus umweltfreundlichen Materialien kaufen. Da du die Kleider wahrscheinlich deutlich öfter austauscht (oder Deine Sammlung erweiterst) als z.B. ein Hantelset ist es hier noch wichtiger, auf umweltverträgliche Produkte zu achten. Heute möchte ich Dir daher einen Produzenten vorstellen, der nicht nur umweltfreundliche Kleider herstellt sondern auch noch mit richtig schicken Designs begeistern kann.

Nachhaltige Sportmode von NVR RST

In der Schweiz gibt es ein Sprichwort das wie folgt geht: “Du kannst nicht den Batzen und das Weggli gleichzeitig haben”. Für meine deutschen Leser: “Du kannst nicht das Geld und das Brötchen gleichzeitig haben”. Normalerweise stimmt das auch – man muss fast immer irgendwo Abstriche machen. Bei den Kleidern von NVR RST habe ich aber wirklich das Gefühl, dass Du beides bekommst: Nachhaltige Kleidung die gleichzeitig schick ist und höchsten Performance-Ansprüchen genügt. Aber lass uns von vorne beginnen.

Warum sind NVR RST Kleider nachhaltig?

Als erstes wurden die Shirts zu 100% aus recyceltem Plastik hergestellt. So werden für ein T-Shirt ca. 20 Plastikflaschen wiederverwendet – Du hilfst also mit jedem Shirt ein wenig mit, unseren enormen Plastikabfall sinnvoll zu verbrauchen.

Abgesehen davon ist auch das ganze Drumherum nachhaltig: Die Shirts werden CO2 neutral transportiert, umweltfreundlich verpackt und natürlich sind auch die Arbeitsbedingungen fair.

Wie performen NVR RST Shirts beim Sport?

Auf der Webseite von NVR RST werden die Shirts wie folgt beworben:


NVR RST Shirts sind so leicht, dass Du sie beim Tragen kaum spürst – und gleichzeitig so belastbar, dass sportliche Höchstleistungen damit kein Problem sind. Die schweißableitende und atmungsaktive DRI-BOOST Technologie unterstützt Deine Performance auch bei intensiver Belastung. Gleichzeitig sind alle unsere Produkte OEKO-TEX 100 zertifiziert, sodass Du Dir auch bei schweißtreibender Belastung keine Gedanken über Schadstoffe im Shirt machen musst.

Von “NVR RST”

Als ich mein T-Shirt zum Testen erhielt, war ich äusserst neugierig, ob sich diese Versprechen erfüllen würden. Ich trage auf den Fotos die Grösse M und fand die Passform sehr angenehm – figurbetont ohne allzu eng anzuliegen und somit auch sehr “figurfreundlich” wenn man nicht gerade einen Waschbrettbauch hat. Die etwas längeren Ärmel sorgten beim Laufen dafür, dass sich keine unangenehmen Scheuerstellen bildeten. Aber am Tollsten war wirklich das Gewicht: Das T-Shirt ist so unglaublich leicht, dass es wirklich nirgends stört.

Ich war zuerst etwas skeptisch, da ich normalerweise ein grosser Fan von Merino Wolle (oder von mir aus Baumwolle) bin und mich bei sämtlichen anderen Materialien vor Geruchsbildung fürchte. Hier kann ich zum Glück Entwarnung geben – das T-Shirt nimmt auch nach mehreren sehr schweisstreibenden Einheiten keine Gerüche an.

Ich würde es vor allem für Sportarten mit gleich bleibender Intensität empfehlen. Gerade beim Joggen fand ich es super, da es bei anstrengenden Einheiten oder bei grosser Hitze angenehm kühlt. Für längere Wanderungen ist es gerade darum eher ungeeignet. Sobald es nach einem anstrengenden Stück durchgeschwitzt ist, entfalte es seine kühlende Wirkung – die aber in einem schattigen Waldstück nicht unbedingt gewünscht ist. Bei langen Anstiegen hatte ich es daher an und mich danach einfach direkt umgezogen. Für Indoor-Sportarten (getestet bei Fitnesskursen und Klettern) fand ich es hingegen wieder super – es macht jede Bewegung mit, schränkt nicht ein und rutscht auch nicht hoch.

Zur Zeit liefert NVR RST nur nach Deutschland – allerdings kannst Du Dich in eine Warteliste eintragen lassen, damit Du sofort informiert wirst, sobald sich auch andere Länder über Pakete von NVR RST freuen dürfen.

Wie Du unschwer erkennen kannst, bin ich von den Shirts von NVR RST rundherum überzeugt und kann sie jedem Sportler empfehlen.


An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei NVR RST für das Rezensionsexemplar bedanken.

Dieser Artikel erschien auf www.eigenerweg.com / Fotos von mir selbst.

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