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Ostergewinnspiel: “Nordisch abnehmen” & “Fett verstehen”

Dieser Beitrag enthält eine Rezension (Rezensionsexemplar erhalten), ein Gewinnspiel und Affiliate Links. Mehr dazu hier.

Möglicherweise ist Dir aufgefallen, dass es auf Eigenerweg in den letzten Tagen etwas ruhiger als gewöhnlich zu und her ging. Nein – ich habe mir nicht überlegt, die neuen Posts wie Ostereier zu verstecken. Statt dessen war ich damit beschäftigt, ein richtig tolles Ostergewinnspiel für Dich zusammenzustellen. Du kannst nämlich jeden Tag (Karfreitag bis Ostermontag) ein Paket mit zwei Büchern gewinnen. Was Du dafür tun musst, erfährst Du am Ende des Beitrages.

Jetzt möchte ich Dir nämlich erst einmal die beiden Bücher präsentieren. „Fasten“ vor Ostern ist zur Zeit ja richtig im Trend und jeder zweite verzichtet auf etwas – sei dies nun Fleisch, Alkohol oder Zucker. Wenn Du die beste Version von Dir selbst werden möchtest, reicht es jedoch nicht aus, Deine Gewohnheiten nur ein paar Tage lang zu verändern. Sinnvoller ist es, kleine aber dafür nachhaltige Anpassungen bei Deinen Gewohnheiten einzuführen.

Ganz in diesem Sinne dreht sich heute alles um das Thema „ nachhaltig Abnehmen“.

Das Buch „Fett verstehen und schlank werden“ habe ich Dir schon vor einigen Wochen vorgestellt. Darin erfährst Du nicht nur, wie Fett eigentlich funktioniert (und ob es kommunizieren kann!) sondern auch, wie Du dagegen ankämpfst. Da es am Schönsten ist, das theoretische Wissen mit möglichst viel (äusserst leckerer) Praxis zu kombinieren, gibt es zudem noch das Buch Nordisch abnehmen dazu.

“Nordisch abnehmen” beruht auf dem Prinzip, vor allem Lebensmittel mit einem niederigen glykämischen Index zu konsumieren und gleichzeitig auf eine ausreichende Eiweisszufuhr zu achten. Durch ein simples Tellermodell fällt es leicht, diese Richtlinien auch im Alltag anzuwenden. Diese Grundsätze sind durchaus sehr vernünftig und damit auch erfolgsversprechend. Falls Du es jedoch bevorzugst, weniger Theorie zu büffeln und Dich einfach an einen Plan zu halten, haben die Autoren auch hier vorgesorgt: Sie präsentieren komplette Mahlzeitenpläne für einen ganzen Monat, welche sicherstellen, dass Du Dich ausgewogen ernährst und ohne allzu viel Hintergrundinformationen direkt zu den Rezepten springen kannst.

Das würde ich Dir sowieso empfehlen – an der Theorie fand ich nämlich immer wieder einmal etwas zum herummäkeln. Manchmal waren das nur kleine Details, wie z.B. unglücklich gewählte Formulierungen.

So schreiben die Autoren gleich in der Einleitung, dass die nordische Ernährungsweise die einzig wahre Art zu essen sei. Mal abgesehen davon, dass sich dies ein klein wenig nach einer Sekte anhört, ist es auch inhaltlich nicht richtig. Diese Ernährungsform ist toll und mit Sicherheit erfolgsversprechend – aber natürlich gibt es durchaus auch zahlreiche andere Ernährungsweisen, welche ebenfalls funktionieren und lecker sind. Ausserdem monieren die Autoren, dass nur sehr wenige Produkte im Supermarkt mit dem Hinweis „niedriger GI“ gekennzeichnet sind. Ich bin jedoch nicht der Meinung, dass man auf jedes Produkt schreiben muss, was es alles enthält und was nicht. Schon jetzt muss ich etwas schmunzeln, wenn auf einer Milchpackung gross die Warnung „enthält Milch“ steht. Ich will doch hoffen, dass dort Milch drinnen ist. Und wenn auf der Packung mit den Heidelbeeren ein grosses Schild mit „vegan“ darauf gepappt ist, schüttle ich nur noch den Kopf. Wenn man sich für eine Ernährungsform entscheidet, sollte man sich soweit darüber informieren, dass man diese Hinweissschilder eben nicht mehr benötigt – insbesondere wenn es sehr offensichtlich ist.

Bei der nordischen Ernährungsweise geht es um vollwertige, sättigende Zutaten in der richtigen Balance, um Genuss und um Zeit mit Freunden und Familie – ein Konzept, dem jeder Mensch mit Vergnügen folgen kann.

Andere Informationen waren leider auch nicht ganz richtig: Eine Schlussfolgerung war zum Beispiel, dass Milch besonders gut zum abnehmen sei, weil zuckerhaltige Getränke das Bauchfett bei den Teilnehmern einer Studie erhöhten, während Milch dieses verringerte. Sehr wahrscheinlich war die Wirkung in diesem Fall jedoch nicht auf die Milch zurückzuführen, sondern auf den Zucker – und man hätte die Milch auch z.B. durch Wasser ersetzen können, ohne eine anderes Ergebnis zu erzielen. Ganz getreu dem Grundsatz: Glaube keiner Studie, die Du nicht selber gefälscht hast.

Auch die Idee, dass der Fettanteil mit einer Formel berechnet werden könnte ist abstrus – insbesondere da in dieser Formel die einzige Variable das Gewicht ist und insbesondere Wissenschaftler wissen sollten, dass das Gewicht und der Körperfettanteil sich nicht zwingend proportional zueinander bewegen. Ausserdem hätte ich gemäss dieser Formel einen Körperfettanteil von 37% und wäre somit fettleibig, was dann doch sehr unwahrscheinlich ist ;) Um einen Körperfettanteil von 20% zu erhalten, müsste ich mein Gewicht auf 42 kg (ein BMI von 15!) reduzieren.
Mit einem BMI von 18.5 (gemäss Buch wäre dies der unterste normale Bereich), hätte ich immer noch einen KFA von 27.7 – also übergewichtig. Ich finde es ehrlich gesagt sehr fahrlässig, solche Formeln in ein Buch einzubauen – dieser Fehler hätte beim Durchlesen bemerkt werden müssen.

Wenn Du jedoch gleich zu den Rezepten übergehst, werden Dich die Bilder mit Sicherheit erst einmal gefangen nehmen. Nordischer Minimalismus kombiniert mit richtig gelungenen Fotografien machen Lust darauf, das Buch stundenlang durchzublättern und die Bilder zu geniessen. Aber auch zum Nachkochen sind die Rezepte hervorragend geeignet. Du findest dabei jeweils klare Portionsangaben, sämtliche Nährstoffwerte (inklusive Verhältnis von Kohlenhydraten und Eiweissen) und eine schöne Einleitung mit Hintergrundinformationen oder Zusatztipps.

Da in den Mahlzeitenplänen auch die Snacks enthalten sind, sind manche Rezepte natürlich etwas sehr „basic“. So wäre ich wahrscheinlich auch ohne Kochbuch auf die Idee gekommen, Mandeln, Hüttenkäse und Eier als Snack zusammenzustellen. Bei den Hauptspeisen sind jedoch durchaus einige raffiniertere Gerichte dabei (z.B. das Hähnchen-Wrap mit Weisskohl und Curry), welche dennoch mit Zutaten auskommen, welche Du ohne Schwierigkeiten in einem normalen Supermarkt bekommst.

Alles in allem fand ich mit “Nordisch abnehmen” eine tolle Bereicherung für meine Küche, wenn ich einmal Lust auf etwas leichtere Rezepte hatte. 

Wie kannst Du diese Bücher nun gewinnen?

Es ist ganz einfach, das Buchpaket mit den beiden Büchern “Nordisch abnehmen” und “Fett verstehen und schlank werden” zu gewinnen: Hinterlasse mir einfach bis am 28. April 2019 einen Kommentar mit einer gültigen E-Mail Adresse unter diesem Beitrag. Wenn Du Deine Chancen erhöhen möchtest, kannst Du einen Link zu diesem Beitrag auf Deinem Blog, Deinem Twitter-Account oder Deiner (öffentlichen) Facebook Seite posten – für jeden Link gibt es ein Extralos. Schreibe mir einfach dazu, wo Du den Beitrag geteilt hast. 

Ich versende den Gewinn nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz. Der Gewinner wird per E-Mail benachrichtigt. Wenn er sich nicht innerhalb von 48 Stunden meldet, wird ein neuer Gewinner gezogen. 

Jetzt drücke ich Dir ganz fest die Daumen und hoffe, dass Du wunderbare Ostertage verbringst! 


An dieser Stelle möchte ich mich herzlich beim riva Verlag für das Rezensionsexemplar und die Exemplare für das Gewinnspiel bedanken.

Dieser Artikel erschien auf www.eigenerweg.com / Fotos von mir selbst.

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4 comments

  1. Die Bücher klingen interessant, wobei ich bei dem heutigen bestimmt auch gleich zu den Rezepten blättern würde.

  2. Abnehmen ist immer ein spannendes Thema. Mich interessieren unterschiedliche Herangehensweisen, vor allem Rezepte, die ich gut in den Alltag einbauen kann. Frohe Ostern und lg!

  3. Informativer Beitrag, danke!

  4. Liebe Ariana,
    die beiden von dir präsentierten Werke scheinen mittels der implizierten Ernährungsgrundsätze, Richtlinien und Rezeptideen prädesteniert dafür zu sein, die eigenen Essgewohnheiten nachhaltig zu verändern und ergo die Selbstoptimierung ins Werk zu setzen!
    https://twitter.com/goldyn_silence/status/1119847174731436033
    https://www.facebook.com/falko.bolze/posts/853140821692253
    Beste Grüße
    Falko

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