PlaudereiReisen

Plauderei am Freitag: Barcelona

Möglicherweise ist Dir aufgefallen, dass es auf meinem Blog in den letzten Wochen ein wenig ruhiger und unregelmässiger zu- und herging. Der Grund dafür ist simpel: Ich habe 10 Tage im wunderschönen Barcelona verbracht. Ich würde Dich jetzt sehr, sehr gerne mit einer wahren Bilderflut erschlagen, aber leider hat meine Kamera unterwegs ihren Geist aufgegeben. Daher bleibt es bei einer schriftlichen Hommage an Barcelona – einer wahrhaft grossartigen Stadt. Besonders gut gefielen mir dabei:

  1. Die Menschen
    In Barcelona hat es unglaublich viele Menschen – und zwar zu jeder Tages- und Nachtzeit. Aber nicht alleine die Menge faszinierte mich, sondern die Vielfalt. Da bummelt eine Dame in einem Abendkleid ungerührt neben zwei tättowierten Skateboardfahrern und einer eleganten Geschäftsfrau, überholt werden sie von zwei sexy Joggerinnen und am Strassenrand sitzt eine Gruppe Backpacker und singt fröhliche Lieder. Ich könnte diese Menschen tagelang beobachten und hätte immer wieder etwas neues zu staunen. Gleichzeitig bringt diese Vielfalt natürlich auch eine grosse Toleranz mit sich – Oben-ohne-sonnen, Hanf, Punks, Männer welche sich öffentlich küssen – nichts erregte grössere Aufmerksamkeit. Ich hatte das Gefühl, dass man hier richtig frei war und immer völlig ok – egal ob im Strandkleid oder in der extravaganten Designerrobe.
  2. Der Gegensatz zwischen Stadt und Meer
    Für mich ist es unglaublich faszinierend, zuerst den ganzen Tag am Strand zu liegen und Abends durch die beleuchteten Strassen zu bummeln. Und ja – der Strand in Barcelona lässt sich nicht mit einem Strand auf Mauritius vergleichen – aber nichtsdestotrotz ist das Meer da, diese unglaubliche Weite und Ruhe, welche doch immer mit dem emsigen Summen und Brummen der Stadt konkurriert.
  3. Der Gegensatz zwischen alt und neu
    Leider mussten wir einmal unsere Unterkunft wechseln. Aber dadurch hatten wir auch wieder die Möglichkeit direkt zwei unterschiedliche Viertel kennenzulernen. Das typische und eher einheimische Barcelonetta mit Häusern, welche zum Teil sehr renovierungsbedürftig aussahen – genauso wie die topmodernen Hochhäuser und Einkaufstempel.barca
  4. Die alternativen Läden
    Ja, es macht Spass, in grossen Läden einzukaufen. Aber einen Mango oder einen H&M findet man auch in allen anderen Grossstädten in Europa. Viel fasznierender fand ich die ganzen kleinen alternativen Spezialläden – von Schmuck über Taschen bis zu Schuhen wurde alles mögliche angeboten.
  5. Die Restaurants 
    Hier war ich ein bisschen im Zwiespalt. Einerseits war es grossartig, in einem Restaurant einen Chiapudding bestellen zu können. Oder Buchweizenpfannkuchen. Oder Apfel-Karotten-Ingwersäfte. Wirklich grossartig. Aber andererseits hatte ich massive Probleme, ein Restaurant zu finden, welches Menüs ohne Natriumglutamat / MSG zubereiten konnte. Und das war dann doch wieder ein bisschen enttäuschend.

Ich habe in diesem Urlaub auch das erste Mal Airbnb ausprobiert. Leider war die Wohnung aber deutlich kleiner als auf den Fotos ersichtlich (ich bewundere den Fotografen zutiefst, der die Fotos so gross erscheinen liess) und es gab nach einem Tag bereits einen Wasserschaden. Ich bin gespannt, ob die nächsten Ferien mit Airbnb besser werden (es geht nach Fuerteventura :-) )

Wie hast Du Barcelona erlebt? Warst Du bereits einmal mit Airbnb unterwegs?

Oder kennst Du einen ultimativen Tipp für Fuerteventura?

 

Zum Weiterlesen: Optimales Beintraining unterwegs

 

Dieser Artikel erschien auf www.eigenerweg.com

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2 comments

  1. Danke für Deine tolle Schilderung von Barcelona. Die Stadt steht schon länger bei mir ganz oben auf der Liste der noch anzusteuernden Ziele und nach Deiner Erzählung bleibt sie es auch.

    Airbnb ist eher nichts für mich. Ich bevorzuge da doch die klassischen (Hotel-)Unterkünfte.

    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
    Volker

    1. Lieber Volker
      Nach diesem Erlebnis bin ich auch nicht ganz sicher, ob ich nicht lieber bei den klassischen Unterkünften geblieben wäre :-)
      Ich bin schon sehr gespannt, wie Dir Barcelona gefallen wird – zum Laufen eignet sich die Stadt auf jeden Fall hervorragend.
      Liebe Grüsse
      Ariana

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