AllgemeinPlauderei

Plauderei am Freitag: Organisation ist alles

Wenn Du Dich bereits einige Monate auf diesem Blog aufhältst, weisst Du bestimmt, dass ich Listen liebe. Aber bei To-Do Listen ist das so eine Sache. Einerseits ist es ein herrliches Gefühl, wenn man wieder einen Punkt davon wegstreichen kann. Andererseits entstehen durch diese Listen oft mehr Probleme als ohne sie. Wie werden sie strukturiert? Welches System sollte man dabei anwenden? Was kommt darauf und was nicht? Wann ist es zu viel?

Aber all das soll heute nicht das Thema sein. Meine Überlegungen sind viel banaler. Ich habe in den letzten Jahren nämlich so einiges ausprobiert, um eine perfekte To-Do Liste zu erstellen.

Was sind die Voraussetzungen für eine perfekte To-Do Liste? 

  • Sie muss repetitive Aufgaben relativ einfach anzeigen können. Ich würde nämlich behaupten, dass 90% meiner Aufgaben sich wiederholen (die Wäsche, die Wohnung putzen, Sport, Mails beantworten, Blogposts schreiben…).
  • Sie muss es erlauben, erledigte Aufgaben abzustreichen – weil das einfach so viel Spass macht.
  • Idealerweise kann man die geplante Dauer hinzufügen.

Welche To-Do Listen habe ich bereits ausprobiert?

  • Die klassische “Auf einem Zettel” To Do Liste
    Diese Liste muss ich nicht mehr gross erklären – Du schreibst einfach alles auf einen Zettel und streichst die erledigten Aufgaben wieder durch. Der Vorteil ist dabei, dass Du maximale Flexibilität geniesst. Leider musst Du sie aber jeden Tag wieder neu schreiben.
  • Die online “To-Do-Liste”
    Sich wiederholende Aufgaben? Da denkst Du bestimmt an einen Kalender oder eine App. Ich habe den Outlook Kalender und die Todoist App getestet. Beide eignen sich zwar sehr gut – aber ich bin da ein bisschen altmodisch und sehe die Aufgaben lieber vor mir auf einem Papier.
  • Die Karteikarten To-Do-Liste
    Ich habe sämtliche wiederholende Aufgaben auf Karteikarten geschrieben. Dann lege ich diese nebeneinander hin und drehe die Karten um, welche erledigt sind. Das spart zwar einiges an Schreibarbeit, ist für einmalige Aufgaben jedoch nicht allzu geeignet.

Vielleicht hast Du eine ultimative Idee? Ich habe mir schon überlegt, die Aufgaben z.B. auf eine Wandtafel zu schreiben und sie einfach täglich abzuhaken. Dabei scheitert es momentan nur an der fehlenden Wandtafel :-)

Wie schreibst Du die perfekte To-Do Liste?

Zum Weiterlesen: Glückliche Psyche: Warum Du einfach einmal das Kabel ziehen solltest. 

 

Dieser Artikel erschien auf www.eigenerweg.com

Dir hat der Artikel gefallen? Dann teile ihn mit Deinen Freunden:
Tags:

4 comments

  1. Für immer wiederkehrende Aufgaben (also Studium, Sprache lernen, Sport etc.) nutze ich Todoist.
    Für einmalige Aufgaben die irgendwann mal erledigt werden müssen oder ein bisschen in der Zukunft liegen auch Todoist.
    Und nur für spontane, kurzfristige, “da muss ich heute noch dran denken” Aufgaben nutze ich die “klassische” Liste. Wobei die bei mir dann aus Post-Its besteht die auf meinem Schreibtisch rund um den Laptop kleben :D Da stören sie mich am meisten und ich gucke nicht einfach drüber.

    1. Liebe Lexa
      Das hört sich nach einem guten System an – mit Todoist habe ich ja auch lange gearbeitet :-) Mein Trick ist, dass ich Postit Zettel sehr gut ignorieren kann :-)
      Liebe Grüsse
      Ariana

  2. Ich habe hierzu meinen Din A5 Ordner, mit dem ich alles organisiere und plane. Die erste Seite ist immer meine To Do Liste. Ist etwas erledigt, wird dieser Punkt geschwärzt und ich kann beliebig viele Seiten hinzufügen. Gerade wenn auf einer Seite fast alles “schwarz” ist, motiviert es, die restlichen, noch offenen Punkt zu erledigen, damit das Blatt in den Müll kann. :-)

    1. Das hört sich auch nach einer sehr guten Idee an – die Motivation mit den “verbleibenden” Punkten kann ich total nachvollziehen!
      Vielen Dank für Deinen Input.

      Liebe Grüsse
      Ariana

Ich freue mich sehr über Deine Rückmeldung. Bitte beachte dazu die Hinweise zum Datenschutz unter "Impressum und Datenschutz".

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.