Alltags-NinjaMotivation

Projekt Alltags-Ninja: Jagd auf Karmapunkte

All|tags-Nin|ja; der/die; -s; Def: Wundersame Wesen, welche danach streben, in ihrem Alltag wahre Meisterschaft zu erlangen, indem sie sich selbst kontinuierlich und ganzheitlich weiterentwickeln und hierfür laufend neue Projekte in Angriff nehmen.

Die meisten von uns möchten mehr. Mehr Geld. Mehr Zeit. Mehr Gesundheit. Mehr Kleider und mehr Schuhe. Mehr Schokolade. Mehr Liebe.

Grundsätzlich ist gegen diese Sammelfreudigkeit auch nichts einzuwenden. Denn wenn wir ehrlich sind, hätte kaum jemand etwas gegen die oben genannten Dinge – so lange sie nicht mit negativen Begleiterscheinungen auftreten. Oder wir uns nicht zu sehr anstrengen müssen.

Heute möchte ich Dir aber etwas anderes präsentieren, das Alltags-Ninjas sammeln. Von dem sie mehr möchten. Und es auch bekommen. Garantiert ohne negative Nebenwirkungen.

Die Rede ist von Karmapunkten.

Lass uns diese Woche (oder auch die Wochen darauf) gemeinsam Jagd auf Karmapunkte machen. Weisst Du, was man darunter versteht? Ich habe diesen Begriff einmal eingeführt, als ich gefragt wurde, weshalb ich etwas wirklich nettes tat, von dem ich jedoch überhaupt nichts hatte. Meine Antwort war ganz einfach, dass ich versuche, Karmapunkte zu sammeln.

Seither verwende ich dieses Wort immer wieder einmal, wenn ich Gutes tue, ohne etwas im Gegenzug zu erwarten. Manchmal fordern diese Tätigkeiten keinen grossen Aufwand – dann erhältst Du wenige Punkte. Manchmal musst Du Dich mehr anstrengen – dann bekommst Du viele Punkte. Und manchmal – ganz selten – musst Du danach sogar mit eher negativen Folgen für Dich selbst rechnen – dann bekommst Du einen ganzen Korb mit Karmapunkten ;-)

Bei der ganzen Aktion geht es vor allem darum, nette Tätigkeiten zu tun, ohne im Gegenzug etwas zu verlangen (Auch keinen Dank, keine unbewussten “er schuldet mir jetzt etwas” und natürlich keine Gegenleistungen). Du kannst dabei gut üben, weniger Wert auf Deine berechnenden Persönlichkeitsaspekte zu legen und mehr die mitfühlenden und grosszügigen Seiten zu betonen.

Wie viele selbstlose Taten schaffst Du an einem Tag? Und wie viele wären Dein Ziel?


 

Dieser Artikel erschien auf www.eigenerweg.com

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2 comments

  1. Ich habe heute einem Mann gesagt, wie sehr es mich freut, dass ich ihn jeden Morgen sehe, wenn er spazieren geht. Denn Menschen, die sich bewegen, machen mich immer glücklich. Da hat er sich wirklich drüber gefreut :) Ist das schon einen Karmapunkt wert?
    Aber eigentlich bin ich wohl herzlich schlecht im Karmapunkte sammeln… denn es macht mich meist total glücklich, wenn ich jemandem helfen kann – ich habe also etwas davon, ob ich will oder nicht ;)
    Liebe Grüße

    1. Liebe Tabea
      Ich würde auf jeden Fall sagen, dass das einen Karmapunkt wert ist – wenn Dich diese glücklich machen, sind sie sogar doppelt so viel Wert. Es geht ja nur darum, dass du diese nicht hauptsächlich machst, weil sie dich glücklich machen, sondern dass dies nur ein netter Nebeneffekt ist.
      Liebe Grüsse
      Ariana

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