Ernährung

Trink Dein Wasser!

Wasser Trinken Sport


Es handelt sich um einen Beitrag ohne Kennzeichnungspflicht. Mehr dazu hier.
Egal, wie Du Dich ernährst – ob Rohkost, Paleo, Vollkorn, Weight Watchers, Low Carb oder einfach ganz ohne Regeln – genügend zu trinken ist immer oberste Priorität.

Warum ist genügend trinken so wichtig?
Unser Körper besteht aus mehr als 70% Wasser. Damit sämtliche Körperfunktionen korrekt ausgeführt werden können, müssen wir genügend Flüssigkeit zu uns nehmen. Wenn wir dehydriert sind, werden wir müde, unser Stoffwechsel verlangsamt sich (was nicht gut ist, um abzunehmen), wir haben oft das Gefühl, dass wir Hunger haben (was ebenfalls nicht gut für die schlanke Linie ist), Gelenkbeschwerden könnten entstehen, durch die trockenen Schleimhäute haben Viren und Bakterien ein leichteres Spiel, die Konzentrationsfähigkeit ist beeinträchtigt und wir können im Sport nicht mehr dieselbe Leistung bringen. Ausserdem wird die Haut durch genügend Flüssigkeit reiner und Cellulite kann vermindert werden.

Wie viel sollte man trinken?
Der individuelle Wasserbedarf hängt vom Alter, vom gesundheitlichen Zustand, vom Sportpensum und nicht zuletzt auch vom Geschlecht ab. Als Faustregel sind etwa 1.5 – 2 Liter für eine junge, gesunde Person passend – bei hohem Sportpensum oder Hitze darf es auch ein bisschen mehr sein.

 

Die 16 besten Tricks, um genügend zu trinken:

 

  1. Dem faden Geschmack ein Schnippchen schlagen
    Wenn Du es Dir gewohnt bist, viele Süssgetränke zu Dir zu nehmen, wird Dir reines Wasser wahrscheinlich am Anfang fade vorkommen. Allerdings ist Geschmack nicht fix, sondern lässt sich erlernen. Entweder Du versuchst die Süssgetränke immer stärker mit Wasser zu verdünnen, um Dich an den Geschmack zu gewöhnen. Oder aber Du springst direkt ins kalte Wasser und trinkst konsequent keine Süssgetränke mehr – nach einigen Wochen werden die Geschmacksnerven wieder empfindlicher.
  2. Eine Wasserprobe durchführen
    Ich selbst merke grosse Unterschiede zwischen verschiedenen Wassermarken und auch zwischen Hahnenwasser von verschiedenen Orten. Wenn Deine Geschmacksnerven sich bereits an Wasser gewöhnt haben, macht es Spass, sich durch die verschiedenen angebotenen Sorten durchzutesten oder sogar statt einer Weinprobe eine Wasserprobe durchzuführen.
  3. Kein Versteckspiel
    Platziere die Wasserflasche so, dass Du sie jederzeit sehen und auch leicht erreichen kannst. Dadurch wirst Du immer wieder ans Trinken erinnert.
  4. Wir sind keine Kamele
    Leider ist es für uns nicht möglich, Wasser auf Vorrat zu trinken. Versuche daher regelmässig zu trinken und nicht plötzlich 1 Liter auf einmal.
  5. Wassertimer
    Wenn Du an einem Computer arbeitest, könntest Du Dir von speziellen Anbietern jeweils Erinnerungsmails zusenden lassen. Oder Du trägst es Dir selbst als Reminder in die Agenda ein. Wenn Du viel unterwegs bist, ist ein App hilfreich, welches Dich regelmässig ans Trinken erinnert.
  6. Die äusseren Werte beachten
    Mir macht das Trinken aus einer stylischen und qualitativ hochwertigen Flasche viel mehr Spass, als aus einer Plastikflasche. Ausserdem kann es helfen, wenn Du die Flasche personalisierst, um sie lieber bei Dir zu haben (Bemalen, Aufkleber…).
  7. Zeit kreativ zu werden
    Um noch mehr Abwechslung ins Wasser zu bringen, kannst Du es aromatisieren. Hierfür bieten sich Scheiben von Zitronen, Orangen oder Grapefruits, Gurkenscheiben, Melonenstückchen oder Beeren an.
  8. Tee
    Und wenn dies noch zu wenig Aroma ist? Dann bieten sich Kräuter oder Früchtetees an – ein grosser Krug mit kaltem Hagebuttentee ist nach wie vor mein liebstes Sommergetränk.
  9. Wasser zum Kauen
    Wir verstärken das Aroma nochmals: Besonders wasserhaltiges Obst oder Gemüse bietet sich ebenfalls dazu an, den Wasserhaushalt zu verbessern. Gurken oder Wassermelonen sind zum Beispiel besonders leckere Kandidaten.
  10. Challenge
    Gerade wenn Du deutlich zu wenig trinkst, ist ein Wettbewerb gegen Dich selbst eine tolle Motivation. Pro getrunkenes Glas Wasser kannst Du Dir einen Punkt geben. Versuch Dich laufend zu verbessern, bis Du auf Deine 1.5 – 2 Liter Wasser pro Tag kommst.
  11. Der Trinkwecker
    Mach es Dir zur Angewohnheit, direkt nach dem Aufwachen etwas zu Trinken. Sobald dies zur Routine wird, musst Du gar nicht mehr gross darüber nachdenken.
  12. Zeit für Cocktails
    Auch hier zählen wieder mehr die äusseren Werte. Wenn Du das Wasser aus einem eleganten Longdrinkglas mit einem schicken Strohhalm trinkst, wirkt das Trinken schon deutlich attraktiver. Schirmchen und Kirschen am Rand helfen ebenfalls.
  13. Dein Tag in Punkten
    Stell Dir vor, dass jede grosse Änderung im Tagesablauf einen Punkt markiert. Aufstehen, Frühstücken, aus dem Haus gehen, im Büro ankommen… Gewöhn Dir an vor jedem Punkt etwas zu trinken.
  14. Nun wird es kühl
    Besonders im Sommer sind in Eiswürfel eingefrorene Beeren (oder direkt die gefrorenen) im Glas ein besonderer Eyecatcher. Allerdings möchte ich hier dennoch darauf hinweisen, dass etwa körperwarmes Wasser am besten verträglich ist – und nicht eiskaltes…
  15. Ein bisschen Gold…
    Hahnenwasser wirkt gleich doppelt so attraktiv, wenn es aus einem eleganten Glas mit Goldrand getrunken wird. Wenn man sich nun noch vorstellt, es stamme direkt aus einer Bergquelle, schmeckt es nochmals etwas besser.
  16. Routinen ausnutzen
    Über die Routine am Morgen und am Abend muss man üblicherweise nicht mehr gross nachdenken. Sei dies nun das Haare Bürsten, Zähneputzen oder die Gesichtsreinigung – es geht ganz automatisch. Füge dieser Routine nun einfach noch ein Glas Wasser hinzu und schon hast Du nochmals etwas Gutes für Deine Haut getan.

 

Viel hilft nicht immer viel

Nun versuche ich Dich also zum Wassertrinken zu animieren. Allerdings möchte ich hier unbedingt darauf hinweisen, dass beim Wassertrinken nicht mehr automatisch auch immer besser ist. Wenn man deutlich mehr als 3 Liter mineralstoffarmes Wasser pro Tag trinkt, nimmt das mineralstoffarme Wasser die Salze aus der Körper auf und spült diese aus. Man hat dabei paradoxerweise immer mehr Durst. Dabei kann es zu starken gesundheitlichen Schäden kommen. Versuch also nicht, einen neuen Trinkrekord aufzustellen. Gerade bei sehr lange andauernden Sporteinheiten (z.B. Marathondistanz) verliert man nebst Wasser auch Mineralien durchs Schwitzen. Daher muss dabei unbedingt darauf geachtet werden, diese ebenfalls wieder zuzuführen.

 


Deine nächste Mission zum besten DU:

Leider ist es mit dem Lesen dieses Artikels nicht getan. Steh auf, geh zur Küche oder zum Badezimmer und versorge Dich sofort mit köstlichem, erfrischenden Wasser!

Als nächstes bitte ich Dich, 4 der Tricks auszusuchen. Verpflichte Dich selbst dazu, diese während der nächsten Woche konsequent anzuwenden. Dein Körper hat das Recht, fantastisch zu funktionieren!


Dieser Artikel erschien auf www.eigenerweg.com / Fotos von einem Shooting mit Roberto Conciatori 

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9 comments

  1. Ich bin da wohl gesegnet. Ich trinke keinen Kaffee und seit ich denken kann, gab es bei uns im Haus nur Wasser, Saft und Milch. Das habe ich genau so übernommen, als ich meine eigene Wohnung bezogen/Familie gegründet habe und im Großen und Ganzen klappt das auch ganz gut.

    Bei mir gibt es eigentlich keine Probleme, manchmal muss man die Familienangehörigen abends noch etwas anstubsen.

    Ich bin ja der Ansicht, dass Wasser so etwas wie ein Allheilmittel darstellt. Schon klar, stimmt nicht. Aber wenn ich krank bin trinke ich viel. Das ist auch eine Kopfsache. Und mir hat es irgendwie noch immer geholfen.

    1. Oh das ist natürlich super – wenn Du von klein auf an Wasser gewöhnt bist und das auch direkt so weitergeben kannst, ist dies natürlich tiefer verankert als es jegliches “Training” je könnte :-)

      Bei letzten Sätzen muss ich Dir absolut recht geben. Natürlich ist Wasser “medizinisch gesehen” kein Allheilmittel – es hilft aber bei so vielen verschiedenen Krankheiten und pusht noch zusätzlich, wenn man gesund ist, dass man es dennoch beinahe als solches bezeichnen könnte. Ich vergleiche das auch immer mit Schlaf – ein guter tiefer Schlaf hilft beim rasch gesund werden und unterstützt uns massgeblich dabei, auch gesund und fit zu bleiben.
      Liebe Grüsse
      Ariana

  2. […] Trinken trinken – über die Vorteile habe ich hier schon einmal […]

  3. […] Wasser. Viel Wasser. 2 – 3 Liter Wasser pro Tag helfen Dir definitiv dabei, […]

  4. […] meiner ersten Beiträge drehte sich nur um das Thema Wasser.  Eine tolle Ergänzung dazu ist dieser faszinierende Beitrag von Greatist, in welchem ganze 34 […]

  5. Hi Ariana!

    Ich habe heute Deinen Blog empfohlen bekommen und finde ihn echt super. Großes Lob!
    Ich arbeite mich jetzt mal von alt nach neu durch die ganzen Einträge ;)
    Und hier ist auch direkt meine erste Frage: Was genau zählt denn zu mineralstoffarmem Wasser? Ich trinke pro Tag auch mal bis zu 4,5 Liter, meistens Tee oder Mineralwasser. Ist das dann unbedenklich? Da ich keine Zwischenmahlzeiten zu mir nehme kommt Saft oä leider nicht für mich in Frage.

    Viele Grüße,
    Eva

    1. Liebe Eva
      Erst einmal ganz herzlich Willkommen! Du musst entschuldigen, dass es so lange gedauert hat, bis Deine Kommentare hier erschienen sind, leider sind mir diese im Spamordner untergegangen… Aber ich hoffe, dass ich nun alle wieder gerettet habe :-D
      Wie viel Wasser jeder verträgt, ist sehr individuell. Ich würde dabei einfach darauf achten, nicht gleichzeitig auch bei den Mahlzeiten sehr mineralstoffarm / salzarm zu essen. Wenn Du viel Sport treibst oder in einem heissen Klima lebst, sind 4.5 Liter auch noch im Rahmen.
      Liebe Grüsse
      Ariana

  6. […] Trinken hilft bei so vielem – und auch in diesem Fall. Wenn Du genügend Wasser zu Dir nimmst, können sich Deine Beschwerden stark verringern. […]

  7. […] auf Softdrinks und Kaffee und greife statt dessen zum Wasser – viel Wasser (oder grünem Tee/ Kräutertees/ Früchtetee)! Damit Dein Körper gut funktionieren kann, ist er […]

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