Sport

Wie Du Yoga in Deinen Alltag integrierst

 

Yoga hilft zu entspannen, stärkt das Immunsystem, erhöht die Flexibilität, verlängert Deine Konzentration, verbessert Deine Haltung, hilft bei gesundheitlichen Problemen, formt Deinen Körper, lässt Dich bewusster leben, verbessert Deine Konzentration, bringt Deine Hormone ins Gleichgewicht, lässt Dich geduldiger werden…

Ganz viele Vorteile, oder? Und ich bin noch lange nicht fertig ;-)

Wei Du siehst, gibt es mehr als genügend Gründe, weshalb tägliches Yoga gut für Dich ist. Aber gleichzeitig kenne ich es nur zu gut: Der Haushalt ruft, der Job oder die Kinder beanspruchen Zeit und die meisten von uns machen zusätzlich noch einige andere Sportarten und laufen, boarden oder klettern während der knapp bemessenen Freizeit.

Gleichzeitig sollte die tägliche Yoga Praxis auch nicht bloss zu einem weiteren stressigen Punkt auf Deiner ToDo-Liste werden. Ich möchte Dir daher heute einige Ideen geben, wie Du Yoga abseits der Yoga-Stunden in Deinen Alltag integrieren kannst.

  • Beginne mit Babyschritten
    Es muss nicht jeden Tag ein komplettes “Workout” sein. Versuche nur 10 Minuten lang zu praktizieren oder sogar nur eine oder  zwei Übungen täglich auszuführen. Der Trick dabei ist, so klein zu beginnen, dass gar keine Hemmschwelle vorhanden ist. Später kannst Du es immer noch steigern.
  • Meditiere
    Unter Yoga fallen nicht nur die körperliche Übungen, sondern unter anderem auch Meditation. Wenn Du nicht weisst, wie Du beginnen sollst, hilft Dir sicherlich dieser  Artikel über Meditation weiter.
  • Suche Dir Deine drei Lieblingsübungen aus
    Wenn Du Dich auf Deine absoluten Lieblingsübungen beschränkst, ist die Chance sehr gross, dass Du tatsächlich beginnst. Und wer weiss – vielleicht hängst Du danach noch die eine oder die andere Abfolge an.
  • Such Dir die drei Übungen aus, welche Du gar nicht gerne übst
    Du hast recht – das ist genau das Gegenteil. Aber wenn Du nicht mit Motivationsproblemen zu kämpfen hast, sind es wahrscheinlich genau diese drei Übungen, von denen Du am meisten profitieren kannst.
  • Lerne die Blackroll zu lieben
    Ok – ich weiss nicht, ob das noch unter die strenge Definition von “Yoga” fällt. Aber wenn Du Dich ganz und gar auf die Bewegungen konzentrierst, könnte es eine Meditation in Bewegung sein und dadurch zählen ;-) Wie auch immer – gerade wenn Du viel trainierst, kannst Du von Foam Rolling nur profitieren.
  • Ergänze Dein Training mit passenden Yoga-Übungen
    Du kletterst gerne in Deiner Freizeit? Du bist ein passionierter Läufer? Eine begeisterte Skifahrerin? Für beinahe jede Sportart gibt es ein passendes ergänzendes Yoga-Programm, welches Dich unterstützt und Deine Leistung verbessert. Wenn Du nicht genau weisst, welche Übungen geeignet sind, stelle ich Dir weiter unten eine gute Quelle vor.
  • Mache einige Atemübungen
    Gerade wenn die Zeit sehr knapp ist, reicht es manchmal aus, einfach nach draussen zu gehen, den Boden unter den Füssen zu fühlen, ein paar Mal tief durchzuatmen und sich wieder richtig zu erden.
  • Chante
    Ich gebe es zu – ich komme mir selbst seltsam vor, wenn ich alleine Chante. Aber wer weiss, vielleicht ist das für Dich die perfekte Möglichkeit.
  • Integriere die Asanas in Deinen Alltag
    Immer wieder gibt es kleine “Wartezeiten” im Alltag. Das Wasser muss kochen. Die Gesichtscreme einwirken. Der Partner lässt auf sich warten. Die Werbepausen werden immer länger. Nutze diese Momente und baue ein oder zwei Asanas ein.
  • Höre auf Deinen Körper
    Manchmal benötigst Du einige entspannende Momente. Manchmal schreit Dein Körper nach Bewegung. Und manchmal ist es Dein Geist, der eine Pause benötigt.
  • Inspiriere Dich
    Manchmal hast Du vielleicht gar keine Lust auf die täglichen Asanas. Höre Deine Lieblingsmusik, lies etwas von einem Yogatrainer (oder ein schönes Gedicht) oder scrolle durch ein paar Instagram Accounts. Vielleicht hilft es. Und wenn nicht, ist das auch ok.
  • Gestalte Routinen
    Wenn Du immer direkt nach dem Aufstehen, kurz vor dem Schlafen gehen, vor der Dusche oder nach der Arbeit praktizierst, wirst Du bald gar nicht mehr darüber nachdenken müssen.
  • Arbeite an einer bestimmten Pose
    Setze Dir ein Ziel (z.B. den Kopfstand oder die Krähe) und arbeite jeden Tag ein kleines Stücklein darauf hin.

 


Dieser Artikel erschien auf www.eigenerweg.com / Fotos von mir selbst.

Dir hat der Artikel gefallen? Dann teile ihn mit Deinen Freunden:
Tags:

Ich freue mich sehr über Deine Rückmeldung. Bitte beachte dazu die Hinweise zum Datenschutz unter "Impressum und Datenschutz".

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.